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Arbeitswelt

So sieht die Arbeitswelt der Zukunft aus

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Arbeitswelt der Zukunft

Wenn ich mir Gedan­ken über die Arbeits­welt der Zukunft mache, dann spie­le ich seit dem Aus­bruch der Coro­na­pan­de­mie ein merk­wür­di­ges Buz­zword-Bin­go. Die Struk­tu­ren der ver­gan­ge­nen Jah­re haben sich 2020 ver­än­dert, wur­den auf­ge­bro­chen und die Arbeits­welt muss­te eini­ge Zukunfts­the­men, wie die Remo­te-Arbeits­plät­ze oder die Digi­ta­li­sie­rung zeit­nah umsetzen.

Hät­te man vor rund 200 Jah­ren einen Aus­blick in die Arbeits­welt der Zukunft gewagt, so hät­te man sich so manch Errun­gen­schaft der Tech­nik und der Arbeits­be­din­gun­gen wohl nie­mals erträumt. Heu­te gel­ten Din­ge, wie die 40-Stun­den-Woche oder der Ein­satz von moderns­ter Tech­no­lo­gie zur Mas­sen­pro­duk­ti­on, als selbstverständlich.

Inno­va­ti­ve Ideen, auch bedingt durch die Pro­ble­me der Zeit, kom­men zum Vor­marsch. Zu nen­nen wäre da so etwa das Arbei­ten von zu Hau­se aus seit Beginn der Coro­na­kri­se. Hier wur­de mitt­ler­wei­le aus der Not eine Tugend gemacht. Aber auch ande­re Schlag­wor­te wie “New Work” oder “Meta­ver­se” fal­len einem schnell ein, wenn man einen Aus­blick in die Arbeits­welt der Zukunft wagt. Wir wol­len im Fol­gen­den eini­ge Inno­va­tio­nen, die sich mög­li­cher­wei­se durch­set­zen wer­den, vorstellen.

Innovationen in der zukünftigen Arbeitswelt

  • Homeoffice

Home­of­fice gibt es schon eini­ge Zeit. Seit den 90er-Jah­ren wur­de die­se Arbeits­wei­se vor­wie­gend bei berufs­tä­ti­gen Frau­en immer belieb­ter, um so Fami­lie und Beruf unter einen Hut zu bekom­men. Doch spä­tes­tens seit der Coro­na­kri­se wird die­se Arbeits­form immer belieb­ter. Das gele­gent­li­che oder stän­di­ge Arbei­ten in den eige­nen Vier Wän­den mit moder­ner Kom­mu­ni­ka­ti­ons­tech­nik im hei­mi­schen Büro wird so lang­sam salonfähig.

In vie­len Bran­chen hat es sich gezeigt, dass Home­of­fice nicht nur funk­tio­niert, son­dern die Pro­duk­ti­vi­tät und Zufrie­den­heit der Mitarbeiter:innen gestie­gen sind. Weg­fal­len­de Fahr­ten zum Arbeits­platz und die gemein­sa­me Pau­se mit der Fami­lie sor­gen für einen posi­ti­ve­ren Wohl­fühl­fak­tor. Mein Onkel ist als Geschäfts­füh­rer eines gro­ßen Betriebs für meh­re­re Hun­dert Mitarbeiter:innen verantwortlich.

Er teilt mir jüngst mit, dass die Anzahl der Kran­ken­ta­ge seit zwei Jah­ren zurück­ge­gan­gen ist, aber gleich­zei­tig die Durch­schnitts­zei­ten bei der Fer­ti­gung in der Pro­duk­ti­on eben­falls zurück­ge­gan­gen ist. Eine inter­ne Befra­gung unter allen Ange­stell­ten zeig­te, dass nur weni­ge Tage pro Woche im Home­of­fice dank­bar ange­nom­men wer­den, wobei der voll­stän­di­ge Ver­zicht auf das Mit­ein­an­der mit den Kol­le­gen eher nicht gewünscht sei.

  • New Work

Was auf Deutsch so viel wie “Neue Arbeit” heißt, betrach­tet den struk­tu­rel­len Wan­del in der Arbeits­welt. Der Sozi­al­phi­lo­soph Prof. Dr. Fri­th­jof Berg­mann war es, der die­sen Begriff erst­mals in den 70ern ins Spiel brach­te. Der Grund bestand dar­in, dass durch die Glo­ba­li­sie­rung, sowie ers­ten Ent­wick­lun­gen in der künst­li­chen Intel­li­genz, neue Mög­lich­kei­ten in der Arbeits­welt geschaf­fen wur­den. Auch spielt heu­te in die­sem Kon­text die Digi­ta­li­sie­rung eine wach­sen­de Rolle.

Spä­tes­tens seit dem Krieg zwi­schen Russ­land und der Ukrai­ne sind aller­dings auch die Nach­tei­le und Gren­zen der Glo­ba­li­sie­rung bekannt. Mitt­ler­wei­le befin­det sich die Welt dies­be­züg­lich in einem Rück­wärts­gang. Immer mehr Staa­ten set­zen auf wirt­schaft­li­che Unab­hän­gig­keit. Lang bewähr­te Ver­net­zun­gen wer­den durch Sank­tio­nen und Embar­gos abge­baut. Wohin hier die Rei­se führt, lässt sich in die­sen schwie­ri­gen Zei­ten kaum prognostizieren.

Durch die Auto­ma­ti­sie­rung von Pro­zes­sen seit den 70er-Jah­ren gibt es diver­se Arbeits­be­rei­che, in denen kom­plet­te Beru­fe über­flüs­sig wur­den. Doch dar­in bestand auch eine Chan­ce, weil neue Fach­kräf­te zur Über­wa­chung der Pro­zes­se in der Arbeits­welt benö­tigt wur­den. Mitt­ler­wei­le herrscht ein Man­gel an Fach­kräf­ten in Deutsch­land. Bil­dung und Aus­bil­dung wird in Zukunft einen noch grö­ße­ren Stel­len­wert ein­neh­men. Die­ser Man­gel ist für die Beschäf­tig­ten der Zukunft von gro­ßem Vor­teil. Sie wer­den immer begehr­ter und bekom­men die Fach­ar­bei­ten auf dem Tablett ser­viert. Die Arbeits­be­din­gun­gen wer­den sich daher deut­lich verbessern.

Nur die Unter­neh­men, die sich mit die­sem The­ma ernst­haft beschäf­ti­gen, wer­den lang­fris­tig zukunfts­fä­hig blei­ben. Gut umge­setzt wird die­ses bei Goog­le. Dort kann der Mit­ar­bei­ter wäh­rend sei­ner Arbeits­zeit fast machen, was er will. Die Zen­tra­len des Unter­neh­mens bie­ten den Mit­ar­bei­tern eige­ne Fit­ness­räu­me, Restau­rants sowie diver­se ande­re Frei­zeit­ge­stal­tungs­mög­lich­kei­ten. Wann und wie oft die­se benutzt wer­den, ist den Chefs egal. Die Mit­ar­bei­ter wer­den ledig­lich an der Erfül­lung ihrer Auf­ga­ben gemes­sen. Wie sie dies machen, ist dem Goog­le letzt­end­lich egal. Wer schnell und effek­tiv arbei­tet, hat umso mehr Frei­zeit. Das ist die Phi­lo­so­phie, die dahintersteckt.

Die Ent­fal­tung krea­ti­ver Gedan­ken wird durch die­ses Model seit Jah­ren geför­dert. Die Kon­kur­renz von Face­book bekam den Weg­fall der Home­of­fice-Frei­hei­ten und die Rück­kehr der Prä­senz­pflicht sehr zu spü­ren, denn vie­le Fach­kräf­te ver­lie­ßen dar­auf­hin das Unter­neh­men. Neben der Mög­lich­keit im Home­of­fice arbei­ten zu kön­nen, spiel­te pri­mär die aktu­el­le Job-Situa­ti­on eine gro­ße Rol­le, denn ehe­ma­li­ge Facebook-Mitarbeiter:innen bekom­men sofort einen neu­en Job in der aktu­el­len Welt.

  • Roboter

Sie sind in der Mas­sen­pro­duk­ti­on mitt­ler­wei­le Stan­dard. Vor allem in der Indus­trie gibt es kaum einen Bereich, der nicht auf sie zurück­greift. Doch das Ende der Fah­nen­stan­ge ist noch längst nicht erreicht. Mitt­ler­wei­le gibt es haupt­säch­lich in fern­öst­li­chen Län­dern schon ers­te Hotels und Restau­rants, wel­che den übli­chen Kell­ner erset­zen. R2-D2 und C‑3PO, all­seits bekannt aus Star Wars, sind kei­ne Fik­ti­on mehr, son­dern die­nen mitt­ler­wei­le auch dazu, das Essen und die Geträn­ke zu ser­vie­ren und freund­lich zu fra­gen, ob der Gast noch wei­te­re Wün­sche hat. Die Ent­wick­lun­gen in die­sem Bereich der KI sind äußerst spannend.

Das immer grö­ßer wer­den­de Auf­kom­men von Robo­tern in der Arbeits­welt bedeu­tet nicht zwin­gend den Weg­fall mensch­li­cher Arbeits­kräf­te, son­dern sie die­nen meis­tens eher der Unter­stüt­zung. Die Bedie­nung und das Anler­nen von Robo­tern geschieht im bes­ten Fall über das Machi­ne Lear­ning. Dabei ler­nen die Maschi­nen die Hand­grif­fe von ihren mensch­li­chen Vorbildern.

Mit Sicher­heit wer­den in Zukunft eini­ge Arbeits­plät­ze durch die Moder­ni­sie­rung der Arbeits­welt weg­fal­len, aber gleich­zei­tig ent­ste­hen neue Berufs­bil­der, um eben den vol­len Umfang der Robo­ter ein­set­zen zu können.

  • Arbeitsplätze

Die­se wer­den moder­ner und moder­ner. Der tech­ni­sche Fort­schritt ist hier rasant. Büro­stüh­le pas­sen sich dem Mit­ar­bei­ter an und sor­gen dafür, dass er bei­spiels­wei­se durch die idea­le Sitz­po­si­ti­on und Pols­te­rung kei­ne Rücken­pro­ble­me bekommt. Bild­schir­me wer­den immer bes­ser und strah­lungs­ar­mer. Der Arbeits­schutz spielt heut­zu­ta­ge eine gro­ße Rol­le und die Büros wer­den wesent­lich durch­dach­ter als in der Ver­gan­gen­heit gestaltet.

Vir­tu­el­le Rea­li­tä­ten, Home­of­fice und sogar Mee­tings mit Holo­gram­men bestim­men auch den Arbeits­platz der Zukunft. Wir wer­den ler­nen, mit Robo­tern zu arbei­ten, per Inter­net aus dem Home­of­fice an Orten auf der gan­zen Welt zu arbei­ten oder zu spre­chen und gleich­zei­tig wird sich unser Equip­ment rasant wei­ter­ent­wi­ckeln. Gese­hen auf die kom­plet­te Mensch­heits­ge­schich­te, durch­lau­fen wir heu­te inner­halb weni­ger Jah­re eine Ent­wick­lungs­ge­schich­te von 300 Jah­ren, denn so bahn­bre­chend, inno­va­tiv und rasant sto­ßen wir in immer neue Sphä­ren vor.

Dabei ist es wich­tig nicht all­zu vie­le Men­schen abzu­hän­gen und bei all dem Fort­schritt wird dies eine wei­te­re Her­aus­for­de­rung für den Arbeits­markt der Zukunft darstellen.

  • Metaverse

Erst­mals erwähnt wur­de der Begriff im Sci­ence-Fic­tion-Roman “Snow Crash”* aus dem Jah­re 1991 von Neal Ste­phen­son. Spä­tes­tens seit der Umbe­nen­nung des Kon­zerns Face­book ist die­ser Begriff in der Arbeits­welt ange­kom­men. Der dama­li­ge Autor des Roma­nes ver­stand dar­un­ter eine welt­wei­te vir­tu­el­le Rea­li­tät (kurz VR), in wel­cher die Men­schen als Ava­tare her­um­lau­fen. Auch der sehr erfolg­rei­che Kino­film “Ava­tar” han­del­te the­ma­tisch von die­ser Idee.

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Mark Zucker­berg, Grün­der von Face­book, will sich des­sen zukünf­tig hin­sicht­lich der Fir­men­aus­rich­tung wei­ter wid­men und benann­te sein Unter­neh­men auch des­we­gen in “Meta” um. Sol­che Wel­ten, in denen vir­tu­el­le Häu­ser oder Fir­men für rea­les Geld oder für Kryp­to­wäh­run­gen erwor­ben wer­den kön­nen, sind ein Trend der Zeit. In Spie­len wie “Fort­ni­te” ver­fügt der Gamer über vie­le ver­schie­de­ne Ava­tare. Ein Account mit recht sel­te­nen Figu­ren kann mitt­ler­wei­le einen sehr hohen rea­len Wert haben. VR wird zukünf­tig für neue Arbeits­plät­ze sor­gen. Schließ­lich muss es Fach­kräf­te geben, die die Pro­zes­se pro­gram­mie­ren, über­wa­chen und vor Hacker­an­grif­fen schützen.

  • Digitalisierung

Sie ist in der heu­ti­gen Zeit unab­ding­bar und ver­knüpft alle hier vor­her erwähn­ten Inno­va­tio­nen. Der Schul­un­ter­richt über das Inter­net, zum Bei­spiel durch Pro­gram­me wie Micro­soft Teams, ist spä­tes­tens sein Coro­na eine nor­ma­le Alter­na­ti­ve zur her­kömm­li­chen Schul­bil­dung. Auch die Lehr­kräf­te müs­sen sich die­ser The­ma­tik durch Fort­bil­dun­gen unter­wer­fen. Der Leh­rer der Zukunft wird also auch ande­re päd­ago­gi­sche Ansät­ze erler­nen müs­sen. Das Schul­fach “Medi­en­kom­pe­tenz” ist für das Schul­sys­tem eine not­wen­di­ge Ein­füh­rung als neu­es Schulfach.

Schnel­le Inter­net­an­bin­dun­gen immer und über­all als Zukunfts­vi­si­on für Deutsch­land? Die Ver­net­zung von Fahr­zeu­gen wür­de dies benö­ti­gen, aber wir alle ken­nen doch in unse­rem All­tag bekann­te und immer wie­der­keh­ren­de Funk­lö­cher in Deutsch­land. Schon mal mit der Regio­nal­bahn von Essen nach Bochum gefah­ren? Da ist Inter­net­aus­fall vorprogrammiert.

Inter­net ein Grund­recht? Die­se Fra­gen beschäf­tigt unse­re Bun­des­po­li­tik täg­lich. Ob die Poli­ti­ker das zeit­nah durch­set­zen, bleibt abzu­war­ten. Aber auf alle Fäl­le wer­den sich die­se Zukunfts­plä­ne lang­fris­tig erfüllen.

Fazit

Der Aus­blick in die Arbeits­welt der Zukunft bleibt ein span­nen­des The­ma. Vie­le Chan­cen ste­cken in den Inno­va­tio­nen. Aber lei­der ste­hen die Zei­chen der Zeit bedingt durch den Rück­schritt in der Glo­ba­li­sie­rung schlecht. Wir müs­sen nicht nur digi­tal zusam­men­rü­cken, son­dern auch mensch­lich uns wie­der annä­hern. Krie­ge, Kri­sen und Pan­de­mien ver­hin­dern und blo­ckie­ren die Zukunft, die, wenn rich­tig aus­ge­spielt, das Leben aller Men­schen ver­bes­sern könnte.

Wo siehst du dich in der zukünf­ti­gen Arbeitswelt?

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So sieht Nostradamus die Welt von 2024–2124

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Nostradamus

Wäh­rend unse­rer monat­li­chen Tref­fen in der Skat-Run­de spra­chen wir plötz­lich über die Welt und ihre Ver­än­de­run­gen. Einer aus der Run­de liet aktu­ell das Buch “The Next 100 Years: A Fore­cast for the 21st Cen­tu­ry” von Geor­ge Fried­man.* Das Buch ist schon etwas älter und wir ver­gli­chen sei­ne Vor­her­sa­gen mit dem aktu­el­len Weltgeschehen.

Irgend­wann hat­te ich die Idee mei­ne ChatGPT-App raus­zu­ho­len und stell­te der KI fol­gen­den Prompt:

“Stell dir vor du bist Nost­rad­amus und musst eine Zeit­leis­te vor­her­sa­gen für die Jah­re 2024 bis 2124. Kon­zen­trie­re dich bei den Vor­her­sa­gun­gen auf geo­po­li­ti­sche Kon­flik­te und Veränderungen.”

Fol­gen­des Ergeb­nis kam dabei heraus:

Die nächsten 100 Jahre – Präsentiert von KI-Nostradamus

2024–2030: Ära der globalen Spannungen und technologischen Fortschritte

  • 2024: Erhöh­te Span­nun­gen im Süd­chi­ne­si­schen Meer füh­ren zu einem ver­stärk­ten mili­tä­ri­schen Auf­bau in der Regi­on, ohne dass es zu offe­nen Kon­flik­ten kommt.
  • 2025: In Euro­pa führt ein neu­er digi­ta­ler Euro zur Stär­kung der euro­päi­schen Wirt­schafts­in­te­gra­ti­on, wäh­rend der Brexit Groß­bri­tan­ni­en in poli­ti­sche und wirt­schaft­li­che Unsi­cher­hei­ten stürzt.
  • 2026: Ein Durch­bruch in der Künst­li­chen Intel­li­genz för­dert die Auto­ma­ti­sie­rung, was zu sozia­len Unru­hen und einer Debat­te über das uni­ver­sel­le Grund­ein­kom­men welt­weit führt.
  • 2027: Die Ark­tis wird zum Schau­platz ver­stärk­ter geo­po­li­ti­scher Riva­li­tät um Res­sour­cen und See­we­ge zwi­schen Russ­land, den USA und China.
  • 2028: Ein bedeu­ten­der Frie­dens­ver­trag im Nahen Osten führt zu uner­war­te­ten diplo­ma­ti­schen Bezie­hun­gen und einem Rück­gang der regio­na­len Konflikte.
  • 2029: Kli­ma­wan­del­be­ding­te Natur­ka­ta­stro­phen zwin­gen Natio­nen zu bei­spiel­lo­sen Maß­nah­men zur Kli­ma­an­pas­sung und inter­na­tio­na­ler Zusammenarbeit.
  • 2030: Ein glo­ba­ler Pakt für Kli­ma und Umwelt wird unter­zeich­net, um die Aus­wir­kun­gen des Kli­ma­wan­dels zu bekämp­fen und erneu­er­ba­re Ener­gien welt­weit zu fördern.

2031–2050: Neue Mächte und gesellschaftlicher Wandel

  • 2035: Indi­en steigt zur dritt­größ­ten Welt­wirt­schafts­macht auf, hin­ter Chi­na und den USA, was zu einer Neu­aus­rich­tung inter­na­tio­na­ler Alli­an­zen führt.
  • 2040: Künst­li­che Inseln im Pazi­fik wer­den von neu­en Mikro­na­tio­nen bewohnt, die expe­ri­men­tel­le For­men der Gover­nan­ce und nach­hal­ti­gen Lebens ausprobieren.
  • 2045: Fort­schrit­te in der Gen­tech­nik füh­ren zu ethi­schen Debat­ten über “Desi­gner-Babys” und die mensch­li­che Evolution.
  • 2050: Die glo­ba­le Bevöl­ke­rung erreicht 10 Mil­li­ar­den, was den Druck auf Res­sour­cen ver­stärkt und inno­va­ti­ve Lösun­gen für Nah­rung, Was­ser und Ener­gie erfordert.

2051–2075: Durchbrüche und globale Herausforderungen

  • 2055: Durch­brü­che in der Fusi­ons­en­er­gie ver­spre­chen eine sau­be­re Ener­gie­zu­kunft, aber geo­po­li­ti­sche Kon­flik­te ent­ste­hen um die Kon­trol­le die­ser neu­en Technologie.
  • 2060: Was­ser­knapp­heit und ‑kon­flik­te wer­den zu einer Haupt­ur­sa­che für Span­nun­gen in tro­cke­nen Regio­nen der Welt.
  • 2065: Ein glo­ba­ler Gesund­heits­pakt führt zu Fort­schrit­ten in der Prä­ven­ti­on und Behand­lung von Krank­hei­ten, wobei per­so­na­li­sier­te Medi­zin zum Stan­dard wird.
  • 2070: Künst­li­che Intel­li­genz über­trifft die mensch­li­che Intel­li­genz in vie­len Berei­chen, was zu einer Neu­de­fi­ni­ti­on von Arbeit, Bil­dung und mensch­li­cher Inter­ak­ti­on führt.
  • 2075: Groß­an­ge­leg­te Geo­en­gi­nee­ring-Pro­jek­te wer­den gestar­tet, um den Kli­ma­wan­del zu bekämp­fen, füh­ren aber zu unbe­ab­sich­tig­ten öko­lo­gi­schen Folgen.

2076–2100: Neue Gesellschaftsformen und interstellare Expansion

  • 2080: Die Grün­dung einer Erd­re­gie­rung wird dis­ku­tiert, um glo­ba­le Her­aus­for­de­run­gen koor­di­nier­ter anzugehen.
  • 2085: Ers­te erfolg­rei­che mensch­li­che Kolo­nien auf dem Mars füh­ren zu neu­en Fra­gen der Sou­ve­rä­ni­tät und Men­schen­rech­te im Weltraum.
  • 2090: Ent­de­ckung von Lebens­spu­ren auf Exo­pla­ne­ten för­dert das Inter­es­se an inter­stel­la­rer Explo­ra­ti­on und mög­li­chen Kon­tak­ten mit außer­ir­di­schen Zivilisationen.
  • 2095: Vir­tu­el­le Rea­li­tä­ten wer­den zu einem pri­mä­ren Lebens­raum für Mil­lio­nen, wobei eini­ge Men­schen wäh­len, fast ihr gesam­tes Leben in simu­lier­ten Wel­ten zu verbringen.
  • 2100: Die Ent­wick­lung von Dys­on-Sphä­ren um nahe­ge­le­ge­ne Ster­ne beginnt, eine Tech­no­lo­gie, die dar­auf abzielt, den gesam­ten Ener­gie­out­put eines Sterns zu nut­zen, was die Ener­gie­ver­sor­gung der Mensch­heit revolutioniert.

2101–2124: Grenzen des Wachstums und kosmische Horizonte

  • 2105: Durch­brü­che in der Quan­ten­kom­mu­ni­ka­ti­on ermög­li­chen augen­blick­li­che Kom­mu­ni­ka­ti­on über gro­ße Ent­fer­nun­gen im Welt­raum, was die Ver­wal­tung inter­stel­la­rer Kolo­nien erleichtert.
  • 2110: Die Erde erlebt eine kul­tu­rel­le Renais­sance, geprägt durch eine Ver­schmel­zung von digi­ta­ler Kunst, glo­ba­ler Kul­tur und einer Rück­be­sin­nung auf natür­li­che Lebensweisen.
  • 2115: Gene­ti­sche Anpas­sun­gen am Men­schen ermög­li­chen es, in extra­ter­res­tri­schen Umge­bun­gen zu über­le­ben, was zu einer Diver­si­fi­zie­rung der mensch­li­chen Spe­zi­es führt.
  • 2120: Ein ers­tes, von Men­schen geschaf­fe­nes Objekt ver­lässt den loka­len Ster­nen­hau­fen, ein sym­bo­li­scher Schritt hin zur inter­ga­lak­ti­schen Exploration.
  • 2124: 100 Jah­re nach die­sen Vor­her­sa­gen hat die Mensch­heit eine fra­gi­le, aber fort­schritt­li­che Zivi­li­sa­ti­on auf­ge­baut, die auf den Prin­zi­pi­en der Nach­hal­tig­keit, des Frie­dens und der Erfor­schung des Unbe­kann­ten basiert.

Die­se Zeit­leis­te skiz­ziert eine mög­li­che Zukunft vol­ler Her­aus­for­de­run­gen, Durch­brü­che und Wand­lun­gen. Sie spie­gelt die Hoff­nung wider, dass die Mensch­heit ihre aktu­el­len und zukünf­ti­gen Her­aus­for­de­run­gen bewäl­ti­gen und eine posi­ti­ve Rich­tung ein­schla­gen kann, die von tech­no­lo­gi­schem Fort­schritt, sozia­ler Gerech­tig­keit und dem Stre­ben nach einem bes­se­ren Ver­ständ­nis des Uni­ver­sums geprägt ist.

Was halten wir von dieser Vorhersagung?

Ich bin sehr über­rascht, dass die KI trotz all der Mel­dun­gen und Nach­rich­ten doch recht posi­tiv mit der Situa­ti­on umgeht. Nost­rad­amus ist für sei­ne viel­sei­tig inter­pre­tier­ba­ren Aus­sa­gen in sei­nen Alma­na­chen bekannt. Immer wie­der wird er häu­fig von Ver­schwö­rungs­theo­re­ti­kern genutzt, um Ängs­te zu schü­ren. Daher emp­fin­de ich es als bemer­kens­wert, dass hier vie­le Vor­her­sa­gen wün­schens­wert und opti­mis­tisch getrof­fen wurden.

Auf alle Fäl­le könn­te hier ein Prompt-Engi­neer noch mal ran, um die Ergeb­nis­se zu ver­bes­sern, aber für den schnel­len KI-Spaß hat es uns aber auch lan­ge zum Nach­den­ken gebracht.

Natür­lich war das alles nur ein klei­ner KI-Spaß, aber was ist Dei­ne Mei­nung zu den Vorhersagen?

Bildquelle: Pixabay-Userin fszalai
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Zukunftsweisende Führung: Shared Leadership in der modernen Arbeitswelt

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Shared Leadership

In der ver­gan­ge­nen Woche habe ich mich mit Sarah Lap­pe getrof­fen, um mehr über Shared Lea­der­ship zu erfah­ren. Sie ist Coach für Unternehmer:innen und Füh­rungs­kräf­te in Düs­sel­dorf. Zu ihrer Exper­ti­se gehö­ren die Ver­än­de­run­gen in der moder­nen Arbeits­welt, in der Füh­rungs­kräf­te ler­nen müs­sen, neue Kon­stel­la­tio­nen und Arbeits­mo­del­le in Unter­neh­men anzu­neh­men, ohne die Füh­rungs­kraft und Effi­zi­enz aus alten Gege­ben­hei­ten zu ver­lie­ren. Eine Lösung liegt hier im Shares Lea­der­ship, der Ver­tei­lung von Füh­rung auf meh­re­re Führungskräfte.

Die Beweg­grün­de und Aus­lö­ser die­ses Wan­dels unse­rer Arbeits­welt lie­gen im Wunsch nach Teil­zeit oder gar einer Vier­ta­ges­wo­che, bei dem stei­gen­den Bewusst­sein für die Work-Life-Balan­ce, dem Wunsch der Fami­lie und Kar­rie­re par­al­lel gerecht zu wer­den und in der ste­tig wach­sen­den Digi­ta­li­sie­rung. Die­se Bedürf­nis­se haben auch Füh­rungs­kräf­te und hier kann “Shared Lea­der­ship” sei­nen wert­vol­len Bei­trag leisten.

Hier eini­ge ihrer Gedan­ken aus unse­rem Gespräch:

Sarah Lappe über Shared Leadership

Die heu­ti­ge Arbeits­welt unter­liegt einem ste­ti­gen Wan­del, und mit ihr ändern sich auch die Erwar­tun­gen an Füh­rungs­kräf­te. Inmit­ten die­ser dyna­mi­schen Ent­wick­lun­gen stellt sich immer häu­fi­ger die ent­schei­den­de Fra­ge: Ist es mög­lich, erfolg­reich zu füh­ren und gleich­zei­tig in Teil­zeit zu arbeiten?

Tra­di­tio­nel­le Vor­stel­lun­gen von Füh­rungs­per­sön­lich­kei­ten in Voll­zeit­po­si­tio­nen gehö­ren der Ver­gan­gen­heit an. Immer mehr Unter­neh­men erken­nen den unschätz­ba­ren Wert von Fle­xi­bi­li­tät und aus­ge­wo­ge­ner Work-Life-Balan­ce, und dies spie­gelt sich in neu­en Ansät­zen zur Füh­rung wider.

Gleich­zei­tig stellt sich die Fra­ge, ob Unter­neh­men in Zei­ten des Fach­kräf­te­man­gels es sich leis­ten kön­nen, auf qua­li­fi­zier­te Fach­kräf­te zu ver­zich­ten, nur weil die­se den Spa­gat zwi­schen Fami­lie und Kar­rie­re meis­tern möch­ten. Die­se her­aus­for­dern­de Balan­ce erfor­dert inno­va­ti­ve Lösungen.

Ein sol­cher Lösungs­an­satz ist Shared Lea­der­ship. Die­ses Kon­zept ver­teilt die Ver­ant­wor­tung und Füh­rungs­funk­ti­on auf meh­re­re Per­so­nen inner­halb eines Teams oder einer Orga­ni­sa­ti­on und bie­tet eine viel­ver­spre­chen­de Mög­lich­keit, um den Her­aus­for­de­run­gen der moder­nen Arbeits­welt gerecht zu werden.

Erfolg durch harmonische Zusammenarbeit

Harmonische Zusammenarbeit unter Führungskräften

Har­mo­ni­sche Zusam­men­ar­beit unter Führungskräften

Der Erfolg eines geteil­ten Füh­rungs­teams hängt in hohem Maße von der har­mo­ni­schen Zusam­men­ar­beit und Inter­ak­ti­on der Betei­lig­ten ab. Bevor sich zwei Per­so­nen die Füh­rung tei­len, ist es rat­sam, die Ver­hal­tens- und Füh­rungs­sti­le bei­der Indi­vi­du­en genau­er zu betrach­ten. Dies ist der Schlüs­sel, um sicher­zu­stel­len, dass die Team­mit­glie­der effi­zi­ent kom­mu­ni­zie­ren, Auf­ga­ben und Ver­ant­wort­lich­kei­ten opti­mal auf­tei­len und Kon­flik­te erfolg­reich ver­mie­den werden.

Wäh­rend der Imple­men­tie­rung eines Shared Lea­der­ship-Modells kann geziel­te Beglei­tung in den ers­ten Mona­ten ent­schei­dend sein. Dies gewähr­leis­tet, dass das Füh­rungs-Tan­dem den Weg zu einer effi­zi­en­ten und har­mo­ni­schen Zusam­men­ar­beit fin­det, und schafft so die Grund­la­gen für eine erfolg­rei­che geteil­te Führungsfunktion.

Wenn du die Chan­cen der gemein­sa­men und effek­ti­ven Füh­rung in dei­nem Unter­neh­men erkennst, bist du nicht allein. Ich ste­he dir zur Sei­te, um gemein­sam sicher­zu­stel­len, dass du bes­tens auf die Ein­füh­rung die­ses inno­va­ti­ven Ansat­zes vor­be­rei­tet bist. Mit fun­dier­ten Metho­den erhältst du den Gold­stan­dard in der heu­ti­gen Per­sön­lich­keits­psy­cho­lo­gie in der Arbeit mit mir.

In einer sich ste­tig wan­deln­den Arbeits­welt ist es an der Zeit, klug zu agie­ren. Daher:

Working smar­ter, not harder. 💼👨‍🤝‍👨🚀

Gemein­sam gestal­ten wir die Zukunft der Führung.

Neue Konzepte für die moderne Arbeitswelt

Die Auf­tei­lung von Ver­ant­wor­tung auf meh­re­re Füh­rungs­kräf­te scheint mir sinn­voll und ziel­füh­rend, denn als ein­sa­me Füh­rungs­kraft an der Spit­ze fehlt es manch­mal den Blick von Außen auf sich selbst und sei­ne Ideen zu bekom­men. Mit einem gleich­ge­stell­ten Part­ner an Bord wer­den Pro­zes­se rund um Füh­rung, Ideen und Inno­va­tio­nen effek­ti­ver, da der Aus­tausch sich auf der glei­chen Ebe­ne abspie­len kann als, wenn sich Füh­rungs­kräf­te die Impul­se von Außen holen. Der Pro­fit von Shared Lea­der­ship liegt mei­nes Erach­tens auch im gegen­sei­ti­gen Wis­sens­aus­tausch, aber auch im gegen­sei­ti­gen Ver­trau­en bei Aus­fäl­len und Abwesenheiten.

Entlastung und Aufbau von Führungskräften

Ich sehe die Leis­tun­gen und Bera­tun­gen von Sarah Lap­pe als beson­ders wert­voll für den Ein­stieg und das Her­an­tas­ten an das Modell “Shared Lea­der­ship”, um sich bereits eta­blier­te Metho­den anzu­eig­nen und umzu­set­zen. Im per­sön­li­chen Gespräch mit der Exper­tin habe ich das Kon­zept schnell nach­voll­zie­hen kön­nen und bin mit eini­gen wich­ti­gen Impul­sen zurück ins Unter­neh­men gegangen.

Die Ver­ant­wor­tung und der damit ver­bun­de­ne Druck auf Füh­rungs­kräf­te wird von Nicht-Füh­rungs­kräf­ten häu­fig unter­schätzt, weil der Groß­teil der Arbeit hin­ter ver­schlos­se­nen Türen, abseits der Regel­ar­beits­zei­ten oder gar in Unter­neh­mens­schief­la­gen geschieht. Hier wäre der Lösungs­an­satz “Shared Lea­der­ship” ein Gewinn und zugleich eine Ent­las­tung für die Füh­rungs­kräf­te. Ich sehe im Modell auch eine gro­ße Chan­ce bei der Nach­fol­ge­re­ge­lung bei Unter­neh­men und dem Auf­bau von jun­gen Füh­rungs­kräf­ten, die in die­sem Model eng mit erfah­re­nen Füh­rungs­kräf­ten zusam­men­ar­bei­ten und so die Arbeit direkt an der Basis erlernen.

Soll­test du Dich von die­sem Arti­kel ange­spro­chen füh­len, dann kannst du hier ein kos­ten­frei­es Erst­ge­spräch mit Sarah Lap­pe zum The­ma “Shared Lea­der­ship” in Anspruch neh­men, um gemein­sam einen Coa­ching-Bedarf aus­zu­lo­ten. Unse­re wei­te­ren Gedan­ken über die Arbeits­welt der Zukunft gibt es hier nachzulesen.

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Arbeitswelt

Berufsbild der Zukunft: Prompt-Engineer

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Berufsbild: Prompt-Engineer
Mensch und KI funktionieren im Doppel

Der Prompt-Engi­neer ist längst ein aner­kann­ter Beruf in der Welt der künst­li­chen Intel­li­genz (KI), doch seit Anfang 2023 steht die­ser Beruf der Zukunft im Fokus von vie­len Men­schen aus den ver­schie­dens­ten Branchen.

Was ist ein Prompt-Engineer?

Ein Prompt-Engi­neer füt­tert eine KI mit Auf­ga­ben und Anwei­sun­gen, die eine KI umset­zen oder ver­ar­bei­ten soll. Die Exper­ti­se besteht dar­in, dass die text­lich ein­ge­ge­be­nen Prompts ziel­füh­rend, ver­ständ­lich und somit zu dem per­fek­ten Ergeb­nis führen.

ChatGPT verändert den Blick auf das Prompt-Engineering

Mit der kos­ten­lo­sen Bereit­stel­lung von ChatGPT für alle inter­es­sier­ten Men­schen hat sich die Welt des Prompt-Engi­nee­rings revo­lu­tio­niert. Der Markt der KI-Tools wur­de in weni­gen Wochen über­flu­tet, es kamen Schnitt­stel­len auf den Markt und so konn­ten Prompts bei­na­he in jeder Bran­che und für jeden Beruf aktiv wer­den, unter­stüt­zen und Auf­ga­ben erle­di­gen. Die Qua­li­tät der Ergeb­nis­se von ChatGPT basie­ren auf den Fein­hei­ten von struk­tu­rier­ten und klar for­mu­lier­ten Prompts.

Auf Lin­ke­dIn zeig­ten sich schnell eini­ge Pro­fi­le plötz­lich als KI-Exper­ten, Prompt-Exper­ten oder ChatGPT-Exper­ten und ver­öf­fent­lich­ten zeit­nah kos­ten­lo­se E‑Books und kos­ten­pflich­ti­ge Bücher mit ihren Tipps und Tricks. Ein neu­es Geschäfts­feld hat sich eben geöff­net und schnell haben sich Men­schen auf die­se neue Nische ein­ge­schos­sen, denn gera­de in mei­ner Online-Mar­ke­ting-Bubble wur­de bei­na­he aus­schließ­lich über KI-Tools gespro­chen und ich erwisch­te mich immer, wie ich viel Con­tent zu dem The­ma konsumierte.

Vie­le selbst­er­nann­te Exper­te ver­spre­chen regel­recht einen Con­ver­si­on­zau­ber nach der pro­fes­sio­nel­len Nut­zung von KI-Tools. Schnell tau­chen bei You­Tube meh­re­re Vide­os auf, die zei­gen, dass die KI für vie­le Bücher erstellt, die bei Ama­zon ver­öf­fent­licht wur­den. Ande­re zei­gen den Auf­bau eines neu­en Geschäfts­mo­dells, bei dem die Idee und Stra­te­gie von ChatGPT kommt, die Logos, Wer­be­an­zei­gen und Web­sites durch Mid­jour­ney erstellt wer­den und wei­te­re KI-Tools das Busi­ness automatisieren.

Unter Con­ver­si­on­zau­ber wird aktu­ell im Rah­men des SEO-Con­test 2023 ver­stan­den, dass wir als Con­ver­si­on-Opti­mie­rer die Inter­es­sen­ten zu neu­en Kun­den ver­wan­deln, wel­ches für vie­le Auf­trag­ge­ber wie Zau­be­rei oder Magie ist. Die KI-Tools sind Teil die­ser Magie und daher ließ sich der Begriff hier wun­der­bar einbauen.

Diese Skills solltest Du mitnehmen

Um in dem Beruf Prompt-Engi­neer erfolg­reich zu sein, musst du der gro­ßen Wel­le der KI-Ent­wick­lun­gen stand­hal­ten. Bei­na­he täg­lich kom­men neue KI-Tools auf den Markt und auch unzäh­li­ge Apps für ChatGPT, die wei­te­re Funk­tio­nen und Mög­lich­kei­ten für den Chat-Bot bereit­stel­len. Du soll­test eine aus­ge­feil­te Auf­fas­sungs­ga­be mit­brin­gen, denn vie­le Men­schen stel­len ihre Prompts und KI-Expe­ri­men­te online, die du ken­nen, aus­wer­ten und nach­voll­zie­hen musst.

Krea­ti­vi­tät ist eines der Schlüs­sel­fä­hig­kei­ten, denn um immer bes­se­re Prompts her­zu­stel­len, musst du eige­ne Pro­jek­te und Expe­ri­men­te auf die Bei­ne stel­len. Du musst stun­den­lang mit der KI spre­chen, die­se trai­nie­ren und zu dei­nem gewünsch­ten Ergeb­nis bewe­gen. Die­ses ange­peil­te Ergeb­nis ist vor­her defi­niert und aus­er­ko­ren wor­den, denn dann gilt es den Weg bis zum Ziel über die KI-Tools zu erreichen.

Du soll­test zeit­nah auf Ver­än­de­run­gen in der KI-Sze­ne reagie­ren, denn Tem­po spielt aktu­ell eine gro­ße Rol­le, wenn sich jemand als Prompt-Engi­neer einen Namen machen möch­te. Am bes­ten fokus­sierst du dich auf ein The­ma oder eine Bran­che, um hier ent­spre­chen­de Nach­fra­gen nach dei­nen Skills zu generieren.

Wie erlerne ich das Prompt-Engineering für meine Branche?

Du soll­test dich zum Start mit Men­schen ver­net­zen, die sich inten­siv mit der KI-Sze­ne aus­ein­an­der­set­zen. Ich bin bei Lin­ke­dIn mit eini­gen Unter­neh­mern ver­netzt, die sich inten­siv mit dem The­ma auseinandersetzen.

Newsletter über KI-Updates

Ich emp­feh­le seit meh­re­ren Mona­ten den News­let­ter von Jens Polom­ski, der seit län­ge­rer Zeit einen News­let­ter für Mar­ke­ting-Tools pflegt und seit eini­gen Wochen einen sepa­ra­ten News­let­ter für KI-Updates ver­öf­fent­licht hat. Der News­let­ter kann hier kos­ten­los abon­niert werden.

KI-Tool-Empfehlungen

Vie­le der emp­foh­le­nen KI-Tools sind noch voll­stän­dig in der Ent­wick­lungs­pha­se und aus die­sem Grund auch häu­fig kos­ten­los, da die KI nur dann bes­ser wer­den kann, wenn sie von mög­lichst vie­len Nutzer:innen mit Prompts gefüt­tert wer­den kann. Neben ChatGPT sind es haupt­säch­lich die­se KI-Tools, die häu­fig emp­foh­len und dis­ku­tiert werden:

  • Mid­jour­ney (KI-Tools für die Erstel­lung von Bil­dern nach einer Texteingabe)
  • Run­way (Platt­form für Video- und Foto­be­ar­bei­tung mit der Hil­fe von KI)
  • Syn­the­sia (KI-Ava­tare spre­chen täu­schend echt dei­ne Tex­te ein)

Ger­ne könnt ihr wei­te­re KI-Tools in den Kom­men­ta­ren emp­feh­len, die ihr regel­mä­ßig nutzt. Häu­fig fin­den sich auf Twit­ter lan­ge Threads mit unzäh­li­gen KI-Tool-Emp­feh­lun­gen für alle Lebens­la­gen, doch meis­tens schon in Bezug auf Online-Mar­ke­ting oder das Online-Busi­ness. Hier bekom­me ich seit Tagen die The­reads von Hasan Toor in die Time­line gespült, der neue KI-Tools und Wege auf­zeigt, wie mit KI jetzt Geld ver­dient wer­den kann. Ich stim­me sei­nen Tipps nicht immer zu und die Fak­to­ren Zeit und Wis­sen wer­den häu­fig unter­schätzt, aber er inspi­riert mich mit sei­nen Tipps, denn am Ende suche ich mir mei­ne KI-Tools für die täg­li­che Arbeit heraus

Ich möch­te erwäh­nen, dass ich die­sen Twit­ter-User nicht näher ken­ne und daher nur sei­ne Tweets über KI-Tipps mitbekomme.

Bücher über ChatGPT und KI-Tools

“Pro­bie­ren geht über Stu­die­ren” ist doch ein bekann­tes Sprich­wort und in der noch jun­gen und uner­fah­re­nen KI-Sze­ne ist es aktu­el­ler denn je. Bei den ers­ten Büchern über ChatGPT* wür­de ich stets auf­pas­sen, denn vie­le Autor:innen woll­ten ein­fach nur die ers­ten sein, die bei dem Inter­es­se das pas­sen­de Buch veröffentlichen.

Es gibt auch kos­ten­lo­se Rat­ge­ber über den Umgang mit ChatGPT und hier kann ich die E‑Books von Artur Kosch emp­feh­len, die im Bereich des Such­ma­schi­nen­mar­ke­tings (Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung und Such­ma­schi­nen­wer­bung) eine Anlei­tung mit­brin­gen. Suk­zes­siv erschei­nen hier wei­te­re Tei­le und er ist auch bei Lin­ke­dIn sehr aktiv, wenn es um Neu­ig­kei­ten und Ergeb­nis­se bei ChatGPT geht. Vor allem im SEO und Con­tent-Mar­ke­ting sind die E‑Books zu emp­feh­len, denn hier kön­nen ange­hen­de Prompt-Engi­neers direkt mit Anlei­tun­gen agie­ren, die sie im bes­ten Fall wei­ter opti­mie­ren und ausbauen.

Webinare aufsaugen und weiterdenken

Je mehr Input wir bekom­men, des­to krea­ti­ver kön­nen wir mit dem neu­en Wis­sen umge­hen. Schau dich nach Web­i­na­ren um, aber über­prü­fe vor­her die Refe­ren­zen und die Repu­ta­ti­on der Ver­an­stal­ter, um nicht Zeit zu ver­schwen­den. Manch­mal kann das aber auch hilf­reich sein, denn jeder neu­er Input kann dei­nen nächs­ten Prompt posi­tiv beein­flus­sen und so wirst du mit jedem Lear­ning ein Schritt besser.

Gehaltschancen für Prompt-Engineers

Je schnel­ler du dich als Prompt-Engi­neer posi­tio­nierst, des­to grö­ßer wird die Nach­fra­ge nach dei­nem Ange­bot sein, da die Sze­ne noch recht jung ist. Schon jetzt haben sich eini­ge Men­schen auf die­sem Feld fest­ge­bis­sen und pro­fi­tie­ren hier durch lang­jäh­rig auf­ge­bau­te Reich­wei­te auf Social-Media-Platt­for­men oder Communitys.

Am Ende pro­fi­tie­ren die Men­schen von der KI, die am bes­ten mit mir arbei­ten kön­nen, um Pro­zes­se zu beschleu­ni­gen, opti­mie­ren und auto­ma­ti­sie­ren, um Res­sour­cen zu spa­ren, aber opti­ma­le Ergeb­nis­se ablie­fern. Denn die Fra­ge “Robo­ter oder Mensch” ist lan­ge noch nicht beant­wor­tet, denn über die Qua­li­tät der Robo­ter und künst­li­chen Intel­li­gen­zen ent­schei­det bis­lang noch immer der Mensch, auch wenn selbst den­ken­de KI-Tools nicht mehr weit weg zu schein seien.

Bildquelle: Pixabay-User geralt | *= Affiliate-Link
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