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Energie

Die CO₂-Emissionen und andere Treibhausgase heute und morgen

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CO₂ Emissionen

Im Jahr 2022 sind die globalen CO₂-Emissionen um 0,9 Prozent, oder in Tonnen ausgedrückt, um 321 Millionen Tonnen gestiegen und erreichten damit den Höchstwert von 36,8 Milliarden Tonnen

(Quelle: Internationale Energieagentur (IEA)

Warum ist das so?

Nach der Pandemie hat der Flugverkehr in den USA sehr stark zugenommen und ist für ein Wachstum von 1,5% in den Vereinigten Staaten von Amerika verantwortlich. Indien verbrennt immer mehr Kohle und verursacht für das Land ein Mehr an Ausstoß von 6 Prozent. In der EU sanken die CO2 Emissionen um 0,8 Prozent und in China um 0,9 Prozent. Für das Minus in Europa machen die Wissenschaftler des Global Carbon Projektes die hohen Gaspreise, niedrigere Raumwärme, kürzeres Duschen und den Rückgang der Industrieproduktion dafür verantwortlich.

Die Kosten der Klimawandelfolgen

Eine vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz in Auftrag gegebene Studie vom März 2023 kommt zu dem Schluss, dass bis zum Jahr 2050 zwischen 280 und 900 Milliarden Euro gebraucht werden, um die Klimawandelfolgen in Deutschland einzudämmen.

Die Emissionen werden steigen

Laut einer Studie der EIA (Environmental Investigation Agency) wird der globale energiebedingte Kohlendioxid-Ausstoß im Jahr 2050 bei rund 42,8 Milliarden Tonnen liegen. Gegenüber dem Jahr 2020 würden sich die Emissionen somit um rund 20 Prozent erhöhen.

Was heißt Klimaneutralität?

Die Klimaneutralität bedeutet ein Gleichgewicht zwischen Kohlenstoffemissionen und der Aufnahme von Kohlenstoff aus der Atmosphäre in Kohlenstoffsenken herzustellen. Als Kohlenstoffsenke werden Systeme bezeichnet, die mehr Kohlenstoff aufnehmen, als sie abgeben. Zu den Kohlenstoffsenken zählen Böden, Wälder und die Ozeane.

Schätzungen zur Folge entfernen diese natürlichen Senken zwischen 9,5 und 11 Gigatonnen CO₂ pro Jahr. Bis zum heutigen Tag gibt es keine künstlichen Kohlenstoffsenken, die im wesentlichen Maß Kohlenstoff aus der Atmosphäre entfernen könnten. Auch das Abholzen von Wäldern, Großbrände und zusätzliche Bebauung tragen dazu bei, dass der gespeicherte Kohlenstoff wieder seinen Weg in die Atmosphäre findet. Mit dem Europäischen Klimagesetz verpflichtet sich die EU bis 2050 klimaneutral zu werden.

Wie verteilt sich der weltweite CO2 – Ausstoß?

  1. Platz China 30,9 %
  2. Platz USA 13,49 %
  3. Platz Indien 7,3 %
  4. Platz Russland 4,73 %
  5. Platz Japan 2,88 %
  6. Platz Iran 2,02 %
  7. Platz Deutschland 1,82 %
  8. Platz Saudi-Arabien 1,81 %
  9. Platz Indonesien 1,67 %
  10. Platz Südkorea 1,66 %
  11. Platz Kanada 1,47 %

(Quelle: Statista 2021)

Die Tabelle wäre allerdings sehr unvollständig, wenn man sich nur an den Prozentzahlen orientieren würde. Denn wenn man die Kohlendioxidemissionen je Einwohner in Tonnen daneben stellt, ergibt sich ein anderes Bild. Das Statistische Bundesamt veröffentlichte im Jahr 2022 für 2021 diese Tabelle:

Tonnen CO₂ je Einwohner im Jahr 2021

  • EU-27                                                6,3
  • Südafrika                                        7,3
  • Deutschland                                     8,1
  • Japan                                                 8,6
  • China                                                  8,7
  • Korea, Republik                               12,1
  • Russische Föderation                     13,5
  • USA                                                    14,2
  • Australien                                         14,3
  • Kanada                                             14,9
  • Saudi-Arabien                                 16,6

Der Spitzenreiter beim CO₂ Ausstoß

Trotz eines Anteils von 30 % CO₂ Ausstoß ist China weltweit führend bei der Erzeugung von erneuerbaren Energien und Elektrofahrzeugen. Ein Drittel des weltweit erzeugten Solarstromes produziert China. Das Land ist auch Weltmeister in der Erzeugung von Strom durch Wasser und Wind. In China werden jährlich mehr als drei Millionen E-Fahrzeuge gekauft. Millionen von Motorrädern und Mopeds sind bereits elektrisch unterwegs. 39 Prozent der weltweit installierten Windräder erzeugen Strom in China.

Gleichzeitig ist China Weltmarktführer bei der Herstellung von Windkraftanlagen und Photovoltaik-Modulen. Der Anteil erneuerbarer Energien beträgt zurzeit mehr als 30 Prozent, davon kommen 18 Prozent von der Wasserkraft, 7 Prozent aus Wind und 5 Prozent aus der Solarenergie. Bis 2030 will die chinesische Regierung PV- und Windanlagen mit einer Leistung von 1200 Gigawatt errichten.

Um nur eine Vorstellung zu haben, welche Dimensionen dort geplant sind, einige Vergleiche:

  • 1GW produziert ein normales Kernkraftwerk
  • 2,1 GW produziert das Wasserkraftwerk des Assuan-Staudammes
  • 8 GW produzierten im Jahr 2020 alle deutschen Kernkraftwerke

China plant Klimaneutralität bis 2060

Während der französische Ministerpräsident im EU-Parlament dafür wirbt, dass französische Kernkraftwerke als -Grün- anerkannt werden, geht Deutschland einen ganz anderen Weg. Kein Atom-Strom mehr, Ausstieg aus der Kohle und weg von der Gasverstromung. China dagegen baut nicht nur die umweltfreundlichen Photovoltaikanlagen und Windkrafträder, sondern gleichzeitig auch Kohlekraftwerke. Diese sorgen für die notwendige Grundlast, wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht.

Auf dem letzten Parteitag der Kommunistischen Partei hat der Staatschef Xi Jinping sehr deutlich darauf hingewiesen, dass die Volksrepublik weiterhin auf fossile Brennstoffe setzt, solange die sauberen Quellen nicht genügend Energiesicherheit bieten würden. Aus diesen Gründen wird China auch zukünftig neue Kohle-, Öl- und Gasvorkommen erschließen. Während in Deutschland mehr und mehr darüber diskutiert wird, wann das Stromnetz hierzulande seinen Blackout erlebt, und das bei einem Strompreis von 40 Cent kWh, kostet dagegen eine Kilowattstunde in China gerade mal 7 Cent.

Während europäische Energiekonzerne aufgrund grün geprägter Taxonomie-Regeln nicht mehr in die Exploration und Förderung neuer Öl-, Gas- und Kohlevorkommen investieren dürfen, wird China so zum mächtigsten Land der Energievorräte. Für uns unvorstellbare große Windkraftanlagen werden in den nächsten Jahren in Teilen der Wüste Gobi errichtet. Der mit 30 Prozent des weltweiten CO₂ Ausstoßes größte Emittent fährt zweigleisig aus Sorge, um die eigene Energiesicherheit und mit dem Ziel ein jährliches Wirtschaftswachstum von mindestens 5 Prozent zu erreichen.

CO₂ ist nicht allein für die Klimaveränderung verantwortlich

Im Kyoto-Protokoll werden auch andere Treibhausgase erwähnt. Neben dem Kohlendioxid (CO₂) auch Methan (CH4), Lachgas (N2O) und die fluorierten Treibhausgase (F-Gase). Das sind wasserstoffhaltige Fluorkohlenwasserstoffe (HFKW), perfluorierte Kohlenwasserstoffe (FKW), Schwefelhexafluorid (SF6) und Stickstoffartfluorid (NF3).

  • Methan

Methan ist ein geruchloses, farbloses und hochentzündliches Gas. Methan hat eine durchschnittliche Lebensdauer in der Atmosphäre von 12,4 Jahren. Methan ist 25-mal so wirksam wie Kohlendioxid. Methan entsteht dort, wo organisches Material unter Luftausschluss abgebaut wird. Es fällt in der Land- und Forstwirtschaft an, in Klärwerken und Mülldeponien. Eine einzelne Kuh kann an einem Tag mehr als 300 Liter Methan ausstoßen.

  • Lachgas

Lachgas ist ein farbloses, süßlich riechendes Gas und überlebt in der Atmosphäre circa 120 Jahre. Es gelangt über stickstoffhaltigen Dünger und der Massentierhaltung in die Atmosphäre. Lachgas entsteht dann, wenn Mikroorganismen stickstoffhaltige Verbindungen im Boden abbauen. Das Gas kommt aber in der Atmosphäre nur in Spuren vor, ist hingegen 298-mal so wirksam wie CO₂.

  • F-Gase

Viele fluorierte Kohlenwasserstoffverbindungen, die F-Gase, sind im Vergleich zu Methan und Lachgas extrem für den Treibhauseffekt verantwortlich und haben eine lange Verweildauer in der Atmosphäre. F-Gase kommen in der Natur nicht vor, sondern werden produziert. Sie werden eingesetzt als Treibgas, Lösch- oder Kühlmittel und sind sogar Bestandteil von Schallschutzscheiben. Eine sachgerechte Entsorgung und im besten Fall eine Wiederverwendung können Emissionen verhindern.

Bildquelle: Pixabay-User Pixource

Allgemein

Baumschule: Wie Baumschulen unsere Zukunft verbessern

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Baumschule

Baumschulen: Darum sind Sie so wichtig für unseren Planeten

Baumschulen sind spezialisierte Betriebe, die junge Pflanzen und Bäume anbauen und verkaufen. Sie spielen eine entscheidende Rolle in der Umwelt- und Gartenbaubranche. Sie bieten nicht nur schöne und gesunde Pflanzen für Außenanlagen und Parks an, sondern tragen auch zur Wiederherstellung von Wäldern und zur Aufforstung bei. Die Schulen sind für die Förderung der Biodiversität und den Erhalt der natürlichen Schönheit unserer Landschaften unerlässlich. Warum Pflanzenschulen daher unerlässlich für die Zukunft unseres Planeten sind und wie sie die Erde täglich zu einer besseren machen, lesen Sie hier.

Was ist eine Baumschule?

Baumschulen sind Orte, an denen Bäume und Sträucher aufgezogen und gepflegt werden. Sie sind wahre Schatzkammern der Natur und spielen eine wichtige Rolle beim Schutz und der Erhaltung unserer Umwelt. In den Schulen werden verschiedene Arten von Bäumen gezüchtet und gepflegt, von jungen Setzlingen hin zu großen und starken Bäumen.

Sie bieten nicht nur eine breite Auswahl an Pflanzen, sondern fungieren auch als Bildungsstätten für jeden, der an der Natur interessiert ist und sein Wissen über Bäume erweitern möchte. Pflanzenschulen sind Orte der Inspiration und des Lernens, an denen man die Vielfalt und Schönheit der Natur hautnah erleben kann. Hier kann man sehen, wie aus einem winzigen Samen ein majestätischer Baum heranwächst und wie Pflanzen gepflegt und geschützt werden müssen.

Ebenso sind die Schulen ein wichtiger Bestandteil der Landschaftsgestaltung und des Gartenbaus. Sie bieten den perfekten Ort, um die eigenen Gartenbau- und Pflanzkünste zu verbessern und neue Ideen und Inspiration zu sammeln. Wer eine Pflanzenschule besucht, findet nicht nur Pflanzen, sondern auch Experten, die ihr Wissen und ihre Erfahrungen teilen und bei der Auswahl und Pflege der passenden Pflanzen helfen können. Also lasst uns die Schönheit der Natur entdecken und uns von ihrer Fülle inspirieren lassen!

Warum sind Baumschulen wichtig?

Aber warum sind Pflanzenschulen so wichtig für unseren Planeten? Kurz gesagt sind sie unverzichtbar für die Erhaltung der Umwelt, die Bekämpfung des Klimawandels und das Wirtschaftswachstum. Daher sollten wir ihre Bedeutung erkennen und unsere Unterstützung für sie zeigen.

Erhalt der Umwelt

Die Schulen tragen auf vielfältige Weise zum Erhalt der Umwelt bei. Zum einen produzieren sie eine große Vielfalt an Bäumen und Pflanzen, die dazu beitragen, Grünflächen zu erhalten und zu erweitern. Indem sie Setzlinge und ausgewachsene Bäume züchten und verkaufen, ermöglichen sie es Menschen, ihre Gärten, Parks und Landschaften mit natürlicher Schönheit zu bereichern. Dies wiederum trägt zur Verbesserung des lokalen Ökosystems bei, da Bäume und Pflanzen zur Luftreinigung beitragen, den Boden stabilisieren und Lebensräume für viele Tierarten bieten.

Des Weiteren fördern sie auch die Wiederaufforstung und den Schutz bedrohter Baumarten. Indem sie bestimmte Baumsorten gezielt vermehren und verbreiten, können sie zur Wiederherstellung von geschädigten Ökosystemen beitragen und den Verlust von Artenvielfalt bekämpfen. Pflanzenschulen leisten somit einen wichtigen Beitrag zum Erhalt und Schutz der Umwelt, indem sie zur Nachhaltigkeit und dem Schutz der natürlichen Vielfalt beitragen.

Biodiversität fördern

Durch die Vielfalt der angebotenen Pflanzenarten können verschiedene Tierarten Lebensraum und Nahrungsquellen finden. Die Schulen setzen auch auf einheimische Pflanzenarten, da diese besser an die örtlichen Umweltbedingungen angepasst sind und eine höhere Überlebensrate haben. Dadurch wird die Vielfalt der einheimischen Tierarten unterstützt und die Bedrohung durch invasive Arten reduziert.

Überdies setzen Pflanzenschulen umweltfreundliche Anbaumethoden ein, wie den Verzicht auf chemische Düngemittel und Pestizide. Dies fördert die Gesundheit der Pflanzen und minimiert negativen Einfluss auf die umliegende Tierwelt. Sie tragen auch zur Wiederaufforstung bei, indem sie Setzlinge für Aufforstungsprojekte bereitstellen. Durch die Wiederherstellung von Lebensräumen für Pflanzen- und Tierarten wird die Biodiversität gefördert und das Ökosystem gestärkt. Insgesamt tragen Pflanzenschulen durch ihre Maßnahmen zur Förderung der Biodiversität bei und tragen zum Schutz der heimischen Tier- und Pflanzenwelt bei.

Klima- und Luftqualität verbessern

Pflanzenschulen spielen eine wichtige Rolle bei der Verbesserung der Klima- und Luftqualität. Sie tragen dazu bei, die Auswirkungen des Klimawandels zu mindern, indem sie Bäume und Pflanzen anbauen und sie in Städten und ländlichen Gebieten pflanzen. Bäume absorbieren Kohlendioxid und geben Sauerstoff ab, was zur Reduzierung des Treibhauseffekts beiträgt und die Luftqualität verbessert. Der erhöhte Baumbestand in städtischen Gebieten kann auch die Temperatur regulieren, indem er Schatten spendet und den Stadtraum kühl hält.

Ebenso reduzieren Bäume Lärm, filtern Schadstoffe aus der Luft und bieten Lebensraum für verschiedene Tierarten. Baumkulturen spielen auch eine große Rolle im Wasserkreislauf, da ihre Wurzelsysteme Regenwasser zurückhalten und die Bodenerosion verringern. Die Schulen sind entscheidend, um eine nachhaltige Umwelt zu schaffen, indem sie die Biodiversität fördern und dazu beitragen, die Lebensqualität der Menschen zu verbessern.

Welche Pflanzen findet man im Sortiment großer Baumschulen?

Die Vielfalt an Pflanzen in Pflanzenschulen ist riesig. Zu den beliebten Sorten gehören Heckenpflanzen, die nicht nur für Privatsphäre sorgen, sondern auch eine grüne Atmosphäre schaffen. Ob Thuja, Liguster oder Buchsbaum – die Auswahl ist groß und es gibt für jeden Geschmack das passende Modell. Sträucher sind eine weitere beeindruckende Option, um Ihrem Außenbereich eine natürliche Schönheit zu verleihen.

Mit ihren verschiedenen Formen und Farben ziehen sie alle Blicke auf sich und verleihen dem Außenbereich eine harmonische Atmosphäre. Ob prächtige Blütensträucher oder ein praktischer Obststrauch – die Auswahl ist enorm. Gehölze sind ebenfalls ein Muss für jeden Gartenliebhaber. Mit ihrer beeindruckenden Größe und Stärke sind sie wahre Hingucker und lassen jedes Grundstück majestätisch wirken. Die Auswahl an Gehölzen ist dabei riesig.

Obstgehölze, wie Apfel-, Birn- oder Kirschbäume, bringen nicht nur frische Früchte in den eigenen Garten, sondern auch eine wunderbare Energie. Sie laden zum Naschen und Genießen ein und machen jeden Tag zu einem fruchtigen Erlebnis. Nicht zu vergessen sind die Stauden, die den Außenbereich mit ihrer Ausdauer und Vielfalt bereichern. Von Lavendel über Rosen hin zu Funkien – die Auswahl an Stauden ist grenzenlos und lässt keine Wünsche offen.

Tipps für den Kauf von Pflanzen in Baumschulen

Beim Kauf von Pflanzen in Pflanzenschulen gibt es einige wichtige Dinge zu beachten. Zuerst sollten Sie sicherstellen, dass der Betrieb einen guten Ruf hat und qualitativ hochwertige Pflanzen anbietet. Schauen Sie sich die Bewertungen und Erfahrungen anderer Kunden an, um sicherzustellen, dass Sie gute Qualität erhalten. Zweitens ist es wichtig, die richtige Art von Pflanze für Ihr Zuhause zu wählen. Denken Sie darüber nach, welche Bedingungen bei Ihnen vorhanden sind, wie viel Sonnenlicht und Wasser die Pflanze benötigt.

Stellen Sie sicher, dass die Pflanze zu den Boden- und Klimabedingungen in Ihrer Region passt. Außerdem sollten Sie die Pflanzen sorgfältig auswählen und auf Schädlinge oder Krankheiten überprüfen. Eine gesunde Pflanze hat kräftige Blätter und einen guten Wurzelballen. Lassen Sie sich bei der Auswahl von einem Fachmann beraten und stellen Sie viele Fragen. Denken Sie daran, dass der Kauf von Pflanzen in einer Pflanzenschule eine Investition in die Zukunft Ihres Gartens ist. Mit der richtigen Auswahl und Pflege können Sie eine blühende und schöne Umgebung schaffen.

Die Baumschule mit Tradition

Eine ganz besondere Schule befindet sich in Halstenbek in Schleswig-Holstein. Die Baumschule Ernst Ramcke produziert bereits seit 1904 in der vierten Generation eine Vielfalt an Pflanzen. Halstenbek wird auch gern „Die Wiege des Waldes“ genannt, da die Pflanzen hier aufgrund des durchlässigen Sandbodens und dem hohen Niederschlag die perfekte Umgebung genießen, um zu wachsen. So hat sich der Standort zum größten zusammenhängenden Baumschulgebiet weltweit entwickelt.

Seit 2009 ist die Baumschule Ernst Ramcke sogar eine Marken-Baumschule. Das bedeutet, dass die Schule auf Qualität und Gesundheit geprüft worden ist. Dank dem ausschließlichen Verwenden von Gründünger, der Erhaltung von Humusbestandteilen und vielen weiteren Faktoren konnte das Unternehmen ganze 38 von 40 möglichen Punkten erreichen.

Egal, ob Sie Ihren Außenbereich neu gestalten oder ihn mit neuen Pflanzen ergänzen möchten, in dem Sortiment der Baumschule Ernst Ramcke finden Sie alles, was Sie benötigen, um Ihren grünen Traum wahr werden zu lassen. Lassen Sie sich von den vielen Möglichkeiten inspirieren und entdecken Sie die Schönheit der Natur, die in jedem einzelnen Gewächs steckt.

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Energie

Energie sparen im Haushalt – Teil 2

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energie sparen Wäsche aufhängen

Nachdem im ersten Teil von ‘Energie sparen im Haushalt’ zahlreiche Möglichkeiten zum Energie sparen in der Küche aufgelistet und verdeutlicht wurden, werden in diesem Beitrag Energiespar-Tipps für den restlichen Haushalt thematisiert.  

Die Küche zählt als Epizentrum des Stromverbrauchs, mit vielen kleinen Hausgeräten wie Wasserkocher, Toaster, Herd, Kaffeemaschine und so weiter, allerdings sind es auch große Stromfresser, wie der Kühlschrank, die die Energiekosten in die Höhe treiben. 

Mit ca 10 bis 20 Prozent der gesamten Kosten gehören Kühlsysteme in einem Zuhause zu den Geräten, die den misten Strom verbrauchen. Sie laufen rund um die Uhr und auch das ganze Jahr lang. Zum Kochen und Spülen wird weniger Energie verbraucht, zur Beleuchtung, Wäsche und für Bildschirme hingegen deutlich mehr.

Energiesparen im Haushalt

In jedem Bereich des Haushalts kann Energie gespart und dadurch Kosten gesenkt und ein kleiner Beitrag zum Umweltschutz geleistet werden. Wertvolle Tipps liegen nicht immer auf der Hand und können ohne großen Aufwand in die Tat umgesetzt werden.

  1. Bildschirme abschalten – dazu zählt nicht nur der Fernseher, sondern auch der PC-Monitor. Sie laufen ständig im Standby-Modus, was natürlich einfacher ist, als das Ausschalten, aber dennoch viel Strom kostet. Steckdosenleisten, die sich an- und ausschalten lassen, erweisen sich von großem Nutzen, da sich auf Knopfdruck alle angeschlossenen Geräte ausschalten lassen. 
  2. Im Büro sollte, wenn möglich, mit Laptop statt Monitor, Tastatur, Maus und Tower gearbeitet werden. Solange Wi-Fi und Bluetooth nicht benötigt werden, sollten sie ausgeschaltet werden.
  3. Gerade, wenn es dämmert und das Tageslicht schwindet oder man sich in einem abgedunkeltem Raum befindet, kann durch das Reduzieren der Bildschirmhelligkeit nicht nur Strom gespart, sondern auch die Lebensdauer der Geräte verlängert werden. Nicht nur Tablet, Smartphone und Laptop, sondern auch moderne Fernseher bieten die Möglichkeit zur Anpassung der Helligkeit.

energie sparen Bildschirme

Tipps zur Beleuchtung 

  1. Beleuchtung bietet zahlreiche Wege zum Energiesparen. Wenn es bereits nicht Angewohnheit ist, sollte das Licht nach Verlassen eines Raums abgeschaltet werden.  Nach Möglichkeit sollten abends auch lieber kleinere Lampen als eine große Lichtquelle genutzt werden. Dies schafft darüber hinaus eine ruhige und entspannte Atmosphäre. Bei einem romantischen Dinner zum Beispiel wird ohnehin lieber zu Kerzenlicht und Lichterketten gegriffen. 
  2. Das Anschalten der Beleuchtung so weit wie möglich hinauszögern. Das bedeutet, so lange wie möglich das Tageslicht nutzen. Im Herbst und Winter mag das schwerfallen, doch im Sommer lässt sich an sonnigen Tagen problemlos bis in die Nacht ohne elektrische Lichtquellen auskommen. Helle Wände im eigenen Zuhause sorgen dafür, dass das Licht besser reflektiert wird. Dunklere Wandfarben und schwarz hingegen absorbieren Licht.
  3. In Räumen oder Gängen, in denen sich wenig bis kaum aufgehalten wird und wenn, nur von kurzer Dauer, ist die Installation von Bewegungsmeldern eine sinnvolle Option. Einige Modelle werden erst nach der Dämmerung aktiv oder können anderweitig individuell eingestellt werden. 
  4. Gelegentlich darf auch die Reinigung von Lampen nicht in Vergessenheit geraten. Es kann nach längerer Zeit dazu kommen, dass durch Staub und Schmutz nicht die volle Leistung erreicht werden kann. 
  5. Schon beim Kauf von Lampen sollte auf den Stromverbrauch geachtet werden. Dabei sind LED-Lampen sowohl Glühbirnen (Halogenlampen) als auch Energiesparlampen in wohl jeder Hinsicht überlegen. Sie halten deutlich länger, benötigen bis zu 90 % weniger Energie und gibt es heutzutage in verschiedensten Ausführungen. Viele Modelle lassen sich mit Fernbedienungen steuern und das Licht in verschiedenen Farben umändern.

energie sparen lampe

Tipps fürs Badezimmer

  1. Beim Duschen sollte das Wasser nicht zu heiß eingestellt sein, da sich mit nur ein paar Grad weniger, auch weniger Energie verbraucht wird. Außerdem ist kälteres Wasser tendenziell besser für Haut und Haare und Kaltduschen auch ein Mittel zur Stärkung des Immunsystems, Anregung der Fettverbrennung und Durchblutung, Regeneration der Muskeln und für vieles mehr. Es lohnt sich, sich genauer darüber zu informieren und in seine Routine einzubauen. 
  2. Grundsätzlich sollte lieber kurz geduscht und eher seltener gebadet werden, um Wasser zu sparen. Den Gang in die Dusche unnötig in die Länge zu ziehen, kann darüber hinaus die Haut austrocknen und reizen.
  3. Nach der Dusche die Haare nicht föhnen, sondern stattdessen einfach an der Luft trocknen lassen. Männern und Frauen mit kurzen Haaren fällt das leichter und auch im Sommer ist dieser Energiespat-Tipp leicht umsetzbar. Doch für Personen mit langen Haaren und insbesondere in den kälteren Monaten ist das leichter gesagt als getan. 
  4. Elektrische Zahnbürsten, genauer gesagt die dafür vorgesehenen Ladestationen sollten etwa einmal die Woche, statt durchgängig, angesteckt werden. Wer ganz darauf verzichtet, spart natürlich dementsprechend auch mehr. 
  5. Um dem Bad Feuchtigkeit zu entziehen, muss nicht unbedingt ein Heißlüfter genutzt werden. Ganz ohne Strom kann man dies mithilfe von Salz erreichen. Dazu das Salz einfach in mehrere Schälchen geben und im Zimmer verteilen. Gegebenenfalls sollte selbstverständlich auch regelmäßig gelüftet werden.

Energie sparen beim Wäschewaschen

  1. Mit dem richtigen Waschprogramm, also dem Sparprogramm, lässt sich der Energieverbrauch erheblich senken. Auf Vorwäsche kann verzichtet werden und statt 60 Grad Celsius können auch 40 °C (in einigen Fällen auch 30 °C) und weniger Umdrehungen eingestellt werden. Ohnehin kann warmes Wasser einige Kleidungsstücke im negativen Sinne verändern. Bei der Anschaffung von Waschmaschine und Co. sollte immer ein Auge auf die Energieeffizienz gelegt werden. 
  2. Der Waschgang sollte erst gestartet werden, wenn die Maschine voll ist, damit sich der Verbrauch von Strom und Wasser auch lohnt und zusätzlich kann auf die Leistungen eines Wäschetrockners verzichtet werden. Lufttrocknen ist nicht nur für Haare, sondern auch für Textilien schonender und insgesamt vorteilhafter. 
  3. Ist die Nutzung des Trockners unumgänglich, sollte die Wäsche zuvor in der Waschmaschine geschleudert werden. 
  4. Wird das Bügeleisen genutzt, um Falten aus der Kleidung loszuwerden, kann es bereits einige Minuten vorher ausgesteckt und die Restwärme verwendet werden. 

Heizkosten senken und Energie sparen

  1. Solange Fenster geöffnet sind, sollte die Heizung ausgedreht sein. 
  2. Damit Heizkörper volle Leistung erbringen können, sollte direkt vor ihnen nichts stehen. Also das Bett oder einen Schrank nicht vor die Heizung positionieren. 
  3. Nachts oder wenn man außer Haus ist, sollten Heizungen runtergedreht werden. Bei hohen Temperaturen sollte auch darauf geachtet werden, dass sie ganz ausgestellt ist. Moderne Heizungen lassen sich in Smart Homes integrieren und von überall aus steuern.

smart home

Am Ende des Tages gibt es eine große Auswahl an Maßnahmen, mit denen sich Energie sparen und Kosten senken lassen. Um mögliche Stromfresser zu entlarven, kann ein Strommessgerät genutzt werden, mit dem sich der Energieverbrauch relativ genau feststellen lässt.

Wer noch einen Schritt weiter gehen möchte in Bezug auf Energie sparen und sich in der richtigen Lebenslage befindet, dem wird gemeinsames Wohnen empfohlen, da bei steigender Anzahl von Bewohnern in einem Haushalt der Energieverbrauch pro Kopf sinkt. 

Wer nach Wegen sucht, um zu sparen, wird immer fündig. 

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Energie

Energie sparen im Haushalt – Teil 1

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energie sparen in der küche

Nicht nur aufgrund steigender Energiepreise, sondern davon abgesehen auch der Umwelt zuliebe sollte jeder Haushalt an einigen Stellen mehr darauf achten, Energie zu sparen. Dies ist kein Zwang, da keinem vorgeschrieben werden sollte, wie er in seinem Zuhause zu leben hat. Allerdings handelt es sich bei den Tipps um Kleinigkeiten, die für den Verbraucher keinen großen Unterschied machen, aber dafür in der Summe für den Stromverbrauch und den dafür anfallenden Kosten.

Einsparpotenzial im Haushalt

Täglich verwendet jeder Haushaltsgeräte, ob klein oder groß, sitzt vor dem Fernseher, badet oder duscht sich oder schaltet einfach das Licht ein. So ganz ohne Strom könnte sich wohl kaum einer in Deutschland und wenn, dann nur ein Bruchteil der Bevölkerung das Leben vorstellen. Immer mehr wird die Elektronik fester Bestandteil des Alltags; wo noch vor Jahrzehnten wenige Menschen Zugang zu elektronischen Geräten hatten, gibt es heutzutage keinen Haushalt ohne.

Dabei ist den meisten nicht bewusst, wie viel Energie täglich verbraucht wird. Im Durchschnitt liegt der Jahresverbrauch von einer Person bei rund 1.300 Kilowattstunden (kWh). Runtergerechnet sind das etwas mehr als 3,5 kWh an einem Tag. Im Juli 2022 liegt der Strompreis bei 37,30 Cent/ kWh. Dabei unterscheiden sie sich auch nach Region und können von etwas über 25 ct bis über 44 ct variieren.

energie sparen steigende Energiepreise

Eine Person in einem Single-Haushalt zahl im Jahr derzeit also rund 485 €, ein Zwei-Personen-Haushalt um die 750 € und so weiter. Dabei kann diese Summe abhängig von Gebäudeart und Warmwasserbereitung auch deutlich höher ausfallen.

Dass Energiesparen nicht bedeutet, dass man ganz auf die warme Dusche verzichten muss oder im Dunkeln hocken braucht, sollte einem bewusst sein. Es gibt viele Tipps, um die Energiekosten effizient zu senken, von denen die wichtigsten oder am leichtesten umsetzbaren in diesem Artikel geschildert werden.

Bewusster Kauf neuer Geräte

Noch bevor Energiespar-Tipps zur Nutzung von Haushaltsgeräten umgesetzt werden können, sollte vor dem Kauf ebendieser ausführlich verglichen werden, sodass effiziente Geräte angeschafft werden. Diese können möglicherweise in der Anschaffung kostspieliger sein, doch es zahlt sich über jahrelange Nutzung hinweg aus.

Um es den Verbraucher:innen zu erleichtern, ist die Angabe der neuen Effizienzklassen bei vielen Haushaltsgeräten Pflicht. Etwa

  • Waschmaschinen und Waschtrockner
  • Geschirrspüler
  • Kühl- und Gefriergeräte
  • Displays wie Fernseher und Monitore
  • Glühlampen (seit September 2021)
  • Staubsauger und Backöfen (erst ab 2024)
  • Heizungen (wahrscheinlich ab 2026)

Die von der EU angeordneten Energielabel zeigen seit März 2021 die Klassen A bis G an, welche in verschiedenen Grün-, Gelb-, Orange- und Rot-Tönen und gehalten sind. Wie bei einer Ampel wird den Nutzer:innen signalisiert Grün, dass sie gehen können, also das Gerät kaufen.

Außerdem wurde das System so angepasst, dass es zu einer neuen Berechnung kommt, sobald die Hälfte der Geräte einer Kategorie auf dem Markt der Klassen A oder B zugehören. Dies soll Hersteller dazu animieren, eine kontinuierliche Verbesserung der Haushaltsgeräte anzupeilen, damit Leistung und Energieeffizienz miteinander hergehen und sich nicht im Wege stehen.

energie sparen energieeffizienzklassen

Lohnt sich ein neues Gerät?

Solange Waschmaschine, Geschirrspüler und Co. noch ihren Job erledigen und funktionieren, lohnt sich die Anschaffung eines neuen energieeffizienten Geräts in nur einigen Ausnahmefällen. Die sogenannte „graue Energie“, also der gesamte Energieverbrauch bei Herstellung, Transport. Lagerung, Verkauf und Entsorgung, wird dabei oft nicht bedacht. Sollte das alte Haushaltsgerät also nicht weitergegeben oder verkauft werden, sollte lieber etwas gewartet werden.

Wenn es dann so weit ist, sollte nicht die nächstbeste Ware erworben werden, sondern mehrere Kriterien die Kaufentscheidung beeinflussen. Die Stiftung Warentest führt regelmäßig Tests in allen möglichen Gebieten durch und ermöglicht den Käufer:innen volle Transparenz. Mit den angegebenen Werten zum Energieverbrauch, also wie viele kWh das Gerät verbraucht, der Häufigkeit der Nutzung und den Energiepreisen können Sie selbst kalkulieren, vergleichen und wenn nötig auch den Zeitpunkt der Amortisation herausfinden.

Kauf von Hausgeräten

Große Auswahl gibt es bei vielen Händlern, allerdings sollte man nicht nur Preise vergleichen, sondern auch den Service und entsprechende Garantien. Kompetente Fachhändler, wie beispielsweise Hausgeräte Hamp, bieten versandkostenfreie Lieferung innerhalb Deutschland an und die Ware kommt bereits nach 3–7 Werktagen zu Ihnen nach Hause.

In der Standardlieferung ist in der Regel eine Lieferung bis zur Verwendungsstelle üblich. Einige Anbieter bringen die Geräte im Rahmen einer Premiumlieferung nicht nur bis zu dieser Stelle, sondern packen es aus und entsorgen den Müll kostenfrei und überprüfen es auf Schäden.

Schauen Sie im Sortiment Ihres Fachhändlers, welche Hersteller und Modelle zur Verfügung stehen. Bosch und Siemens haben mitunter das größte Produktportfolio mit Herd, Waschmaschine, Wäschetrockner, Spülmaschine, Kühlgeräte, Staubsauger und mehr. Liebherr bietet leistungsstarke Kühlschränke her, Jura hochwertige Kaffeevollautomaten – dabei sagt es nichts über die Qualität eines Produkts aus, wenn der Hersteller nur auf eine Produktkategorie spezialisiert ist oder viele verschiedene Geräte anbietet.

Energiesparen in der Küche

Meist befindet sich in der Küche eine Ansammlung von kleinen und großen Geräten, welche ein großes Einsparpotenzial bieten.

energie sparen in der küche

  1. Kleine Geräte verbrauchen weniger. Deshalb sollten gerade für kleine Portionen oder in einem Ein-Personen-Haushalt zu Wasserkocher, Mikrowelle und so weiter gegriffen werden.
  2. Der Wasserkocher sollte mit nur so viel Wasser befüllt werden, wie benötigt wird. Will man nur eine Tasse trinken, kann man das kalte Wasser erst in die Tasse und dann in den Wasserkocher kippen, damit man genau die richtige Menge an heißem Wasser hat. Abgesehen davon sollte Wasser nur im Kocher, nicht im Topf erhitzt und wenn nötig früher abgeschaltet werden. Einige Wasserkocher halten erst viele Sekunden nach dem Kochen ab, was unnötige Energie verbraucht.
  3. Es sollte immer die richtige Topfgröße beziehungsweise Herdplatte genutzt werden. Ist die Fläche viel zu klein, dauert der Prozess des Erhitzen länger, ist sie zu groß, wird Energie im Überfluss verbraucht. Außerdem sollte der Topf auch zum Inhalt passen, also nicht zu groß sein.
  4. Auch der Deckel sollte zum Topf passen und selbstverständlich auch genutzt werden, damit die gesamten Herze nicht entweicht. Beim Kochen kann die Herdplatte und auch der Backofen einige Minuten vor dem Ende ausgeschaltet werden, da noch genügend Restwärme genutzt werden kann.
  5. Der Kauf von neuen Töpfen und Pfannen kann auch beim Sparen von Energie helfen, da sie Wärme länger speichern können und dadurch kein großer Energieverlust entsteht. Übrigens bietet sich bei Gerichten mit langen Garzeiten ein Schnellkochtopf an.
  6. Das Spülen des Geschirrs per Hand ist nicht nur mit viel Mühe und Zeit verbunden, sondern auch in so gut wie allen Fällen weniger umweltschonend als Geschirrspüler. Es wird nur so viel Wasser, wie auch benötigt wird, eingesetzt und moderne Spülmaschinen verfügen über diverse Programme, darunter auch das Eco-Programm. Neue und smarte Geräte bieten zusätzlich den Vorteil, dass sie in das Smart Home eingebaut werden können und sich über Apps und mobile Geräte steuern lassen.
  7. Vor der Inbetriebnahme sollte die Maschine voll geladen sein, damit sich der Spülvorgang auch wirklich lohnt. Nicht nur bei Geschirrspülern, sondern auch bei Waschmaschinen wird ein Anschluss an die Warmwasserversorgung empfohlen.
  8. Der Backofen muss nicht unbedingt jedes Mal vorgeheizt werden. Viele Gerichte können schon von Anfang an in den Ofen gestellt werden, selbst wenn die angegebene Temperatur noch nicht erreicht ist. Die Backofentür sollte sauber gehalten werden, damit er einen guten Blick auf den Inhalt zulässt und das unnötige Öffnen verhindert wird.
  9. Strom lässt sich auch durch Umluft/ Heißluft statt Ober- und Unterhitze sparen, da die Luft gleichmäßiger im Innenraum verteilt wird und so eine geringere Temperatur (um die 20 Grad Celsius) eingestellt werden kann.
  10. Eine dreckige Dunstabzugshaube hat eine beeinträchtigte Saugleistung zur Folge. Sie verbraucht trotzdem genau so viel Strom, leistet weniger und ein idealer Ort für Schimmelpilze und Bakterien, die dir besonders gut brüten können. Daher sollte die Haube regelmäßig gesäubert und vom Schmutz befreit werden.
  11. Einer der größten Stromfresser und Geräte ist der Kühlschrank. Am besten sollte er nicht in unmittelbarer Nähe zu Backofen, Herd, Spülmaschine oder Heizung und auch nicht in direktem Sonnenlicht oder direkt an der Wand stehen, damit die Wärme besser abgegeben werden kann.
  12. Außerdem kühlt er besser, wenn er voll befüllt ist, da sich Luft als ein schlechter Wärmeträger erweist. Zu niedrig sollte ein Kühlschrank oder eine Kühl-Gefrierkombi nicht eingestellt werden. 6 bis 7 Grad für die Lebensmittel und etwa -18 Grad für das Gefrierfach reichen vollkommen aus. Dennoch schadet ein wenig Abstand zwischen den einzelnen Lebensmitteln nicht.
  13. In regelmäßigen Abständen sollten Gefriertruhe und Kühlschrank abgetaut werden, sobald sich eine Eisschicht oder ein Reifansatz gebildet hat. Dadurch verbraucht das Gerät mehr Strom. Es wird, wenn möglich, dazu geraten, Lebensmittel aus der Gefriertruhe im Kühlschrank abtauen zu lassen, da der Kühlschrank währenddessen nicht selbst kühlen muss.
  14. Nach dem Einkaufen macht es Sinn, die Produkte vor dem Einräumen in ein Regal neben den Kühlschrank zu legen, damit die Tür nicht so lange offen steht und alles sofort reingestellt wird. Generell sollte man vor dem Öffnen der Tür schon wissen, was herausgenommen wird, um lange „Öffnungszeiten“ zu vermeiden.
  15. Bevor warme oder sogar noch heiße Essensreste in den Kühlschrank kommen, sollten diese erst abgekühlt werden, da sie sonst die Temperatur im Kühlschrank steigern und er noch mehr arbeiten muss. Außerdem entsteht durch das Kühlen von warmen Sachen Kondenswasser, durch welches sich Schimmel bilden kann und noch dazu entsteht an den Wänden der Innenseite Eis.
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