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Science-Fiction als Filmgenre — Ein schlafender Riese oder eine angestaubte Leiche?

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In den 80ern und in den 90er-Jah­ren boom­te Sci­ence Fic­tion als Gen­re für Kino­fil­me. Meis­ter­wer­ke wie „Ter­mi­na­tor“, „Bla­de Run­ner“ oder „Ali­en“ erober­ten die Kinos im Sturm und gel­ten heu­te noch als Sci­ence-Fic­tion-Meis­ter­wer­ke. In den letz­ten Jah­ren gab es dafür immer weni­ger Fil­me des Gen­res, die wirk­lich neu und span­nend waren. Wor­an liegt das? Gibt es kei­ne guten Ideen mehr für Sci-Fi im Film? Oder hat das Gen­re viel­leicht ein­fach nur sein Ende erreicht?

Ein Blick auf die Hochzeiten des Sci-Fi-Films

Sci­ence Fic­tion ist als Film­gen­re deut­lich älter als vier­zig Jah­re. „Die Zeit­ma­schi­ne“, eine Ver­fil­mung des gleich­na­mi­gen Romans von H.G. Wells, erschien bei­spiels­wei­se 1960. „Die Rei­se zum Mit­tel­punkt der Erde“ wur­den zum ers­ten Mal 1959 ver­filmt. „Der Ome­ga-Mann“ mit Charl­ton Hes­ton wur­de auch bereits 1971 ver­filmt. Die abso­lu­ten Hoch­zei­ten des Gen­res sind aber die 80er-Jah­re und die frü­hen 90er-Jah­re. In die­sem Zeit­fens­ter erschie­nen unter ande­rem die „Zurück in die Zukunft“-Trilogie, die Tei­le 4, 5 und 6 von „Star Wars“, „Robo­Cop“ und noch vie­le wei­te­re Per­len des Genres.

Plötzlicher Technologiesprung schaffte Auftrieb

Es fällt deut­lich auf, dass in die­ser Zeit­span­ne deut­lich mehr Sci­ence-Fic­tion-Fil­me auf den Markt kamen, die sich ent­we­der direkt zum Erfolg oder im Nach­hin­ein zu Kult­fil­men ent­wi­ckel­ten. Aber wor­an lag das? Hier gibt es unter­schied­li­che Mei­nun­gen. Vie­le Film-Exper­ten schrei­ben den Erfolg der 80er- und 90er-Sci-Fi-Fil­me den neu­en Tech­no­lo­gien zu, die für den Film ver­wen­det wer­den konnten.

Mit Spe­cial Effects wie Stop-Moti­on und begin­nen­der CGI konn­te man Sze­nen in die Fil­me ein­bau­en, für die es in den 60er-Jah­ren ein­fach noch nicht die rich­ti­gen Mit­tel gege­ben hat­te. So leuch­ten Laser­schwer­ter bedroh­lich auf oder der Pha­ser bei „Star Trek“ schießt einen sicht­ba­ren Strahl ab.

Aber nicht nur die Film­tech­nik, son­dern auch das The­men­spek­trum war in den 80er- und 90er-Jah­ren noch deut­lich fri­scher. Eine Geschich­te über eine Kil­ler­ma­schi­ne in Men­schen­ge­stalt, die zum 12. Mai 1984 zurück­ge­schickt wur­de, um die Zukunft zu ver­än­dern, hat­te es so vor­her noch nicht gege­ben. In Fil­men wie „John­ny Mne­mo­nic“* oder „Der Rasen­mä­her­mann“* wur­de den Zuschau­ern dann auch gezeigt, wie jemand in den Cyber­space ein­tau­chen und als digi­ta­le Per­son her­um­flie­gen konn­te. Für dama­li­ge Zei­ten waren dies völ­lig unver­brauch­te Ideen.

Das Problem des Science-Fiction-Genres

Filmgenre Science-Fiction tot

Aus heu­ti­ger Sicht wirkt es wirk­lich so, als ob Sci-Fi-Fil­me in der Kri­se ste­cken. Fil­me wie „Tran­s­cen­dence“ von 2014 oder „Remi­nis­cence“ aus dem Jahr 2021 haben gute Ansät­ze, aber gehen trotz­dem häu­fig unter. Dabei sehen sie auf den ers­ten Blick nicht schlecht aus. Sie haben durch­aus soli­de Effek­te, inter­es­san­te Ansät­ze und wer­den durch gro­ße Namen wie John­ny Depp oder Hugh Jack­man gestützt. Trotz­dem kön­nen die Fil­me kaum rich­tig zünden.

Ein Pro­blem der Fil­me ist, dass ihnen ein Eye­cat­cher fehlt. Es wer­den die glei­chen Effekt-Tech­ni­ken genutzt, die dut­zen­de Fil­me bereits seit Jah­ren ver­wen­den. Die Digi­ta­li­sie­rung hat das Erschaf­fen gan­zer Wel­ten am Com­pu­ter noch ein­fach gemacht und die Zuschau­er bekom­men mitt­ler­wei­le mehr CGI als rea­len Film geboten.

Science-Fiction von Gegenwart überholt

Ein ande­res Pro­blem besteht dar­in, dass die tech­no­lo­gi­sche Ent­wick­lung die Fik­ti­on immer wei­ter ein­holt. Robo­ter, Laser oder intel­li­gen­te Com­pu­ter-Sys­te­me sind längst nicht mehr so unvor­stell­bar, wie es noch vor vier­zig Jah­ren der Fall gewe­sen ist. Selbst Flü­ge zu ande­ren Pla­ne­ten wie zum Mars sind deut­lich rea­lis­ti­scher gewor­den. Unse­re tech­no­lo­gi­schen Sprün­ge sind der­ma­ßen groß, dass die genia­le Sci­ence-Fic­tion von heu­te bereits alter Kaf­fee von ges­tern sein kann.

Aber auch die schie­re Maß an Sci-Fi-Fil­men hat das Gen­re in eine Schief­la­ge gebracht. Da Film­pro­duk­tio­nen heut­zu­ta­ge immer häu­fi­ger auf höhe­re Geld­sum­men Zugriff haben, ent­ste­hen dar­aus auch immer wie­der neue Fil­me, die im Tri­pel-A-Seg­ment lan­den und das Poten­zi­al zu einem gro­ßen Hit haben. Die vie­len Fil­me neh­men sich aber gegen­sei­tig das Publi­kum weg, was dazu führt, dass sie letzt­end­lich nicht so erfolg­reich wer­den, wie man es gehofft hät­te. Selbst gro­ße Mar­ken sind davor nicht sicher, wie „Ter­mi­na­tor: Dark Fate“ oder „Pro­me­theus“ gezeigt haben.

Die Lösung für kommende Science-Fiction-Filme

Sci­ence-Fic­tion ist weit davon ent­fernt, zu einem toten Gen­re zu wer­den. Es gibt immer noch genü­gend ambi­tio­nier­te Pro­jek­te, die die Flag­ge die Geschich­ten von mor­gen eben hoch­hal­ten. Fil­me wie „Matrix“ (1999) oder „Loo­per“ (2014) sind da die bes­ten Bei­spie­le für. Die­se Fil­me konn­ten ent­we­der durch neu­ar­ti­ge Tech­no­lo­gien oder eine span­nen­de Sto­ry durch­aus über­zeu­gen und Fans des Gen­res aufs Neue begeistern.

Durch den tech­no­lo­gi­schen Fort­schritt haben sich außer­dem neue The­men eröff­net, die bis­her noch wenig Auf­merk­sam­keit in Sci-Fi-Fil­men bekom­men haben. Das Smar­thome, Smart­phone und Kryp­to­wäh­run­gen sind hier nur drei Bei­spie­le, die noch auf die gro­ße Ent­de­ckung der Film­stu­di­os warten.

Dystopien in Verbindung mit aktuellem Fortschritt

Die Serie „Love, Death and Robots“, die 2019 star­te­te, zeigt aber schon, in wel­che Rich­tun­gen ein Sci-Fi-Film gehen könn­te, wenn das eige­ne digi­ta­le Zuhau­se plötz­lich zur töd­li­chen Bedro­hung wird oder was pas­siert, wenn im Kühl­schrank aus dem Nichts intel­li­gen­tes Leben wächst.

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Es wird immer neue Din­ge geben, die ein Sci­ence-Fic­tion-Film auf­grei­fen kann. Aber sich zu über­le­gen, wie ein Sci-Fi-Film aus­se­hen könn­te, ist auch schon etwas Sci-Fi an sich. Fans des Gen­res soll­ten dar­um nicht die Flin­te ins Korn wer­fen. Wie in jedem Gen­re wird es auch in der Zukunft noch Fil­me geben, die zum Hit wer­den und die Fah­ne des futu­ris­ti­schen, packen­den Sci-Fi-Films hochhalten.

Wel­che aktu­el­len Fil­me aus dem Gen­re “Sci­ence-Fic­tion” ver­bin­den in dei­nen Augen die Tech­nik von heu­te und die Zukunft von morgen?

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Die Etikettiermaschine der Zukunft

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Botlr - innovative Etikettiermaschine für Flaschen

Das Auge isst bekannt­li­cher Wei­se mit – daher sind anspre­chen­de Eti­ket­ten auf Fla­schen, Lebens­mit­teln und Co. von hoher Bedeu­tung. Das Ange­bot im Super­markt wächst immer wei­ter, sodass auf­fal­len­de und anspre­chen­de Designs für Unter­neh­men immer wich­ti­ger wer­den. Aber wie kom­men die hübsch deko­rier­ten Eti­ket­ten auf Fla­schen, Dosen, Glä­ser und Co.? Natür­lich kön­nen die Pro­duk­te per Hand eti­ket­tiert wer­den. Bei einem gro­ßen Unter­neh­men wird aber das schnell zur umständ­li­chen und anstren­gen­den Aufgabe.

Hier kom­men inno­va­ti­ve Eti­ket­tier­ma­schi­nen ins Spiel. Die­se wah­ren Wun­der­wer­ke der Tech­nik stei­gern nicht nur die Effi­zi­enz beim Eti­ket­tie­ren von Fla­schen und Co., son­dern bie­ten einen ganz neu­en Frei­raum, die Behäl­ter zu gestal­ten. In die­sem Blog­bei­trag tau­chen wir gemein­sam in die Zukunft der Eti­ket­tier­ma­schi­nen ein und stel­len Ihnen ein beson­ders inno­va­ti­ves Gerät zum Eti­ket­tie­ren von Fla­schen vor.

Welche Branche profitiert von einer innovativen Etikettiermaschine für Flaschen?

Tat­säch­lich kön­nen mit einem Fla­schen Eti­ket­tie­rer mehr als nur Fla­schen eti­ket­tiert wer­den. Auch Ein­mach­glä­ser, Kos­me­tik­do­sen und vie­le wei­te­re Behäl­ter kön­nen die schlau­en Gerä­te eti­ket­tie­ren. Theo­re­tisch kön­nen jeg­li­che zylin­dri­sche Pro­duk­te mit einem Fla­schen Eti­ket­tie­rer bear­bei­tet wer­den. Daher pro­fi­tie­ren ver­schie­dens­te Bran­chen von einer sol­chen Maschine:

  • Geträn­ke­her­stel­ler
  • Braue­rei­en
  • Wein­gü­ter
  • Lebens­mit­tel­her­stel­ler
  • Imke­rei­en
  • Gas­tro­no­mie
  • Sport­nah­rungs­her­stel­ler
  • Kos­me­tik­her­stel­ler
  • Arz­nei­mit­tel­her­stel­ler

Vielseitige Rundum-Etikettierer

Um Fla­schen, Dosen und Co. nach indi­vi­du­el­len Wün­schen zu eti­ket­tie­ren, eig­nen sich Rund­um-Eti­ket­tie­rer her­vor­ra­gend. Die­se smar­ten Hel­fer sind wah­re Meis­ter der Prä­zi­si­on, wenn es dar­um geht, Labels um die Run­dun­gen von Fla­schen und ande­ren zylin­dri­schen Behäl­tern zu legen. Eti­ket­ten kön­nen so prä­zi­se plat­ziert und an spe­zi­el­le Wün­sche ange­passt wer­den. Den gestal­te­ri­schen Ideen sind so kei­ne Gren­zen mehr gesetzt.

Hand in Hand: Mensch und Maschine

Bei Fla­schen Eti­ket­tie­rern unter­schei­det man zwi­schen manu­el­len, halb­au­to­ma­ti­schen und voll­au­to­ma­ti­schen Maschi­nen. Manu­el­le Eti­ket­tie­rer sind wohl die ein­fachs­ten Maschi­nen, wel­che von Hand ange­wen­det wer­den und dabei hel­fen, das Eti­kett sau­ber auf die Fla­sche anzu­brin­gen. Die­se Gerä­te eig­nen sich aus­schließ­lich bei einer gerin­gen Stück­zahl und einem klei­nen Unternehmen.

Das genaue Gegen­teil dazu stellt die voll­au­to­ma­ti­sche Eti­ket­tier­ma­schi­ne dar. Hier wer­den die Gefä­ße auto­ma­tisch erfasst und posi­tio­niert. Voll­au­to­ma­ti­sche Eti­ket­tie­rer bie­tet höchs­te Geschwin­dig­keit für beson­ders gro­ße Pro­duk­ti­ons­men­gen. Die­se Gerä­te sind aller­dings auch mit hohen Kos­ten ver­bun­den und benö­ti­gen eine Men­ge Platz.

Halb­au­to­ma­ti­sche Eti­ket­tier­ma­schi­nen sind das Mit­tel­maß der Eti­ket­tie­rer. Sie erken­nen die Fla­sche und ihre Maße auto­ma­tisch und posi­tio­nie­ren das Eti­kett prä­zi­se. Die Fla­schen müs­sen zur Eti­ket­tie­rung aller­dings per Hand ein- und aus­ge­legt wer­den. Dadurch bie­tet die halb­au­to­ma­ti­sche Maschi­ne aller­dings auch her­vor­ra­gen­de Fle­xi­bi­li­tät. Sie kann pro­blem­los an unter­schied­li­che Fla­schen und Eti­ket­ten ange­passt wer­den. Auch dank der kom­pak­te­ren Grö­ße kann ein Halb­au­to­mat fle­xi­bler ein­ge­setzt wer­den und ist in der Regel kos­ten­güns­ti­ger als eine auto­ma­ti­sche Etikettiermaschine.

Botlr – die Zukunft der Flaschenetikettierung

Botlr arbei­tet mit einem ein­zig­ar­ti­gen Sys­tem. Die halb­au­to­ma­ti­sche Eti­ket­tier­ma­schi­ne sticht beson­ders durch das moder­ne und kom­pak­te Design her­vor. Gleich­zei­tig bie­tet Botlr mit sei­ner inno­va­ti­ven Tech­nik eine makel­lo­se Anbrin­gung der Eti­ket­ten, die so auf dem Markt ein­zig­ar­tig ist. Mit die­ser Eti­ket­tier­ma­schi­ne kön­nen Labels näm­lich per­fekt 180° gegen­über von­ein­an­der posi­tio­niert wer­den. Die Maße der Fla­sche wer­den auto­ma­tisch erkannt und mit­hil­fe eines Sen­sors wird die per­fek­te Posi­ti­on für das Eti­kett berechnet.

Das klei­ne Gerät soll­te auf­grund sei­ner kom­pak­ten Grö­ße nicht unter­schätzt wer­den: Botlr kann bis zu 1200 Fla­schen pro Stun­de eti­ket­tie­ren. Der OLED-Bild­schirm bie­tet wäh­rend des Vor­gangs hilf­rei­che Anwei­sun­gen und Live-Ant­wor­ten, wel­che den Anwen­der wäh­rend der Eti­ket­tie­rung unterstützen.

Was kann mit Botlr etikettiert werden?

Botlr kann die unter­schied­lichs­ten run­den Behäl­ter eti­ket­tie­ren – von Glas­fla­schen über Plas­tik­ge­fä­ße hin zu Kos­me­tik­ver­pa­ckun­gen. Mit der inno­va­ti­ven Eti­ket­tier­ma­schi­ne ste­hen Ihnen jeg­li­che Frei­hei­ten offen. Eti­ket­ten von ver­schie­dens­ten Grö­ßen und Mate­ria­li­en kön­nen mit Botlr genutzt wer­den. So sind auch moder­ne Auf­kle­ber mög­lich, die etwa eine aus­ge­fal­le­ne Form auf­wei­sen oder trans­pa­rent sind. Für Vor­der- und Rück­sei­te kön­nen sogar ver­schie­den gro­ße Eti­ket­ten auf einer Rol­le ein­ge­setzt werden.

  • Max. Eti­ket­ten­rol­len­brei­te 240 mm
  • Max. Eti­ket­ten­rol­len­durch­mes­sen 300 mm
  • Max. Eti­ket­ten­rol­len­ge­wicht 6 kg
  • Max. 120 mm Flaschendurchmesser

Effiziente Zusammenarbeit

Das Eti­ket­tie­ren ist mit Botlr nun also kein Pro­blem mehr, aber wie wer­den die moder­nen Labels über­haupt gedruckt? Und wie kann der Druck mit dem Eti­ket­tier­sys­tem ver­bun­den wer­den? Um den gesam­ten Ver­gang zu auto­ma­ti­sie­ren, lässt sich Botlr mit Eti­ket­ten­dru­ckern ver­bin­den. Mit den Epson Color-Works C6000 und Color-Works C6500 Dru­cker­se­ri­en kann Botlr per­fekt syn­chron arbei­ten, damit der Eti­ket­tier­vor­gang so schnell und effi­zi­ent wie mög­lich abläuft.

Unendliche Möglichkeiten

Die Fort­schrit­te in der Eti­ket­tie­rungs­tech­no­lo­gie ver­spre­chen nicht nur eine gestei­ger­te Effi­zi­enz und Qua­li­tät, son­dern eröff­nen auch völ­lig neue Mög­lich­kei­ten für krea­ti­ve Pro­dukt­ge­stal­tung und Kun­den­bin­dung. In einer Zeit, in der die Ver­pa­ckung oft genau­so wich­tig ist wie der Inhalt, sind inno­va­ti­ve Eti­ket­tier­ma­schi­nen wie Botlr der Schlüs­sel zu einer erfolg­rei­chen Mar­ken­prä­sen­ta­ti­on. Sie sind begeis­tert von dem inno­va­ti­ven Sys­tem von Botlr? Hier erfah­ren Sie mehr zu dem Produkt.

Auch inter­es­sant: So sieht die Zukunft der Logis­tik aus.

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ProGlove — Handschuhscanner

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D-ProGlove Display

Wer in Unkennt­nis der Mate­rie das Wort zum ers­ten Mal liest, könn­te dar­un­ter ver­ste­hen, dass es sich hier­bei um ein: Prog = Abkür­zung für Pro­gramm und love = Lie­be han­deln könn­te. Weit gefehlt. Das Wort Pro­glove ist anders zu tren­nen, denn glove steht für das eng­li­sche Wort Hand­schuh. Um Ver­wech­se­lun­gen aus­zu­schlie­ßen, wird der Hand­rü­cken­scan­ner in der Lite­ra­tur so geschrie­ben: Pro­Glove.

Pro­glove ist zugleich der Name der Fir­ma, die Tho­mas Kirch­ner 2014 in Mün­chen als Start-up gegrün­det hat und wie die Frank­fur­ter All­ge­mei­ne Zei­tung (FAZ) am 22.05.2022 berich­te­te, über­nimmt der schwe­di­sche Pri­va­te-Equi­ty-Inves­tor Nor­dic Capi­tal den Her­stel­ler indus­tri­el­ler Weara­bles. Nach Infor­ma­tio­nen der FAZ ist die Fir­ma bei Ver­trags­ab­schluss mit 500 Mil­lio­nen Euro bewer­tet wor­den. Wie aus gut infor­mier­ten Krei­sen berich­tet wird, hat der Inves­tor einen Mehr­heits­an­teil übernommen.

Was stellt die Fir­ma Pro­glove (Work­around GmbH) eigent­lich her?

Pro­glove stellt intel­li­gen­te Hand­schu­he her, damit Mit­ar­bei­ter in der Fer­ti­gungs­bran­che und in der Logis­tik­bran­che effi­zi­en­ter arbei­ten kön­nen. In den Hand­schu­hen sind intel­li­gen­te Sen­so­ren ver­baut und zugleich ein Scan­ner. So wird erkannt, wel­ches Bau­teil zum Bei­spiel jemand in die Hand nimmt und es auch kor­rekt plat­ziert. Die Fir­ma Pro­glove wirbt auf ihrer Home­page mit nam­haf­ten Kun­den wie DHL, Luft­han­sa, Volks­wa­gen, BMW und dem MediaMarkt.

Der Mark Basic Stan­dard Ran­ge (RS)

Der von Pro­Glove ent­wi­ckel­te Mark Basic Stan­dard Ran­ge Scan­ner wur­de für Distan­zen zwi­schen 10 und 80 Zen­ti­me­tern kon­zi­piert und soll die Out­bound-Pro­zes­se opti­mie­ren. Inven­tu­ren im Ein­zel­han­del wer­den ver­ein­facht, das Ver­pa­cken wird beschleu­nigt und Mon­ta­ge­ar­bei­ten erleich­tert. Der Scan­ner ver­ar­bei­tet sowohl 1D Bar­codes als auch 2D Bar­codes. Der Her­stel­ler ver­spricht, mit nur einer Akku­la­dung 5000 Scans durch­füh­ren zu kön­nen. Die Inte­gra­ti­on ins bestehen­de Netz­werk ist durch Plug-and-play denk­bar ein­fach. Das Zusam­men­spiel vom Pro­Glove-Gate­way mit der Insi­de Mobi­le App von Pro­Glove und den dazu­ge­hö­ri­gen SDKs für iOS und Android sor­gen dafür. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum The­ma fin­den Sie hier bei Wien-Computer.

LEO ist da

Der neue Scan­ner der Fir­ma Pro­glove mit dem pas­sen­den Weara­ble ist ab Mai 2022 erhält­lich. LEO, so der Name des Scan­ners und der pas­sen­de Hand-Strip wer­den cir­ca 30 % güns­ti­ger sein, als alle Vor­gän­ger­mo­del­le. Das Unter­neh­men rech­net damit, dass sich dadurch auch klei­ne­re Unter­neh­men von ihren kon­ven­tio­nel­len Pis­to­len-Scan­nern ver­ab­schie­den und auf Weara­ble-Scan­ner der Fir­ma Pro­glove umstei­gen. Der Bar­code-Scan­ner Leo hat nur ein Gewicht von 35 Gramm und erfasst Bar­codes aus einer Ent­fer­nung von 10 bis 70 Zen­ti­me­tern. Dank des Inte­gra­ti­ons­port­fo­li­os wird die Ver­bin­dung mit ande­ren Smart Devices, wie iPads oder Smart­phones zu einer leich­ten Auf­ga­be. Die Aktua­li­sie­rung des Hand-Scan­ners erfolgt ‑over the air-.

Die Updates

Pro­glove stellt für sei­ne Shop-Flo­ors nicht nur auto­ma­ti­sier­te Updates zur Ver­fü­gung, son­dern auch Firm­ware-Updates, wie es heißt, pro­fi­tiert davon jeder Nut­zer eines der Gerä­te der ‑Mark- Fami­lie in der der Wei­se, dass die weara­ble Scan­ner danach 40 Pro­zent mehr Bat­te­rie­lauf­zeit besit­zen. Sowie­so gehö­ren die Weara­ble-Scan­ner der Mark Serie zu den kleins­ten und leich­tes­ten der Welt. Gera­de mal so groß wie eine her­kömm­li­che Streich­holz­schach­tel wie­gen sie nur rund 40 Gramm.

Details

Was alle Scan­ner der Fir­ma Pro­Glove, ob MARK Dis­play, MARK Basic, MARK 2, MARK 3 oder LEO gemein­sam haben ist ein Gewicht von unter 50 Gramm. Gleich­zei­tig über­ste­hen sie unbe­scha­det Stür­ze aus zwei Meter Höhe. Die von der Fir­ma Pro­Glove ange­bo­te­ne Char­ging Sta­ti­on hat 10 Slots und lädt, unab­hän­gig, wie vie­le Gerä­te zum Laden in die Sta­ti­on gesteckt wur­den, alle Scan­ner in cir­ca zwei Stun­den auf. Aus­kunft über den Lade­zu­stand der Scan­ner geben die LEDs und das Dis­play. Die Mon­ta­ge­vor­rich­tung auf der Rück­sei­te erleich­tert die Anbrin­gung. Durch die von Pro­Glove ange­bo­te­nen Weara­bles in das Umfeld einer Pro­duk­ti­on wird der Betrieb fit gemacht für die Indus­trie 4.0 Ab sofort las­sen sich Pro­zess­schrit­te frei­hän­dig doku­men­tie­ren und dank eines intel­li­gen­ten Hand­schuhs erfolgt ein direk­tes Feed Back. Die ultra­kom­pak­ten Scan­ner der Fir­ma Pro­Glove sind selbst­ver­ständ­lich MADE in GERMANY.

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Geld anlegen und vermehren für die Zukunft

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Geld in Solarparks investieren

Der Finanz­markt wird immer kom­ple­xer. Immer mehr jun­ge Men­schen drän­gen auf den Finanz­markt und ken­nen sich bes­ser aus, denn je. Sie inves­tie­ren in jun­gen Jah­ren in Akti­en, legen ihr Geld in ETFs, also in bör­sen­ge­han­del­te Index­fonds, an und inter­es­sie­ren sich für Kryp­to­wäh­run­gen. Ich selbst habe erst vor ein paar Jah­ren mit mei­nem Ver­mö­gens­auf­bau und auch der Ver­mö­gens­ver­wal­tung begon­nen. Mitt­ler­wei­le habe ich mich breit auf­ge­stellt und jon­glie­re mein Geld zwi­schen all den Optio­nen hin und her. Jedoch habe ich vor kur­zem eine wei­te­re Mög­lich­keit ent­deckt, um mein Geld mit hohen Ren­di­te­ver­spre­chen anzu­le­gen und bin dabei auf inter­es­san­te Betei­li­gun­gen gestoßen.

Zukunftssichere Beteiligungen mit hohen Renditen

Immobilien-Anleihen

Bei einer Immo­bi­li­en-Anlei­he kön­nen wir als Pri­vat­an­le­ger einen Anteil an einem Port­fo­lio aus Immo­bi­li­en erwer­ben. Durch die Miet­ein­nah­men von Pri­vat­per­so­nen oder Ein­nah­men aus der Ver­mie­tung von Gewer­be­im­mo­bi­li­en, erzie­len die­se Immo­bi­li­en nicht nur eine Wert­stei­ge­rung durch den Anstieg des Immo­bi­li­en­wer­tes, son­dern eben Ein­nah­men über Miet­ein­nah­men. Dies machen Immo­bi­li­en aktu­ell dop­pelt lukra­tiv für Anleger.

Die­se Anlei­hen wer­den dann dop­pelt ver­zinst, weil die Anleger:innen an den Miet­ein­nah­men par­ti­zi­pie­ren und auch an der Wert­stei­ge­rung der Immo­bi­lie. Die­se Anlei­hen ver­spre­chen hohe Ren­di­ten von weit über 8 %, wenn das Immo­bi­li­en-Port­fo­lio ent­spre­chend stark besetzt ist. Die Lauf­zei­ten müs­sen auch nicht immer zwi­schen 10 und 20 Jah­ren sein, denn auch kür­ze­re Lauf­zei­ten sind bei Anlei­hen möglich.

Es gibt hier nicht nur die Betei­li­gun­gen, in denen in ein Port­fo­lio aus Ein­kaufs­zen­tren inves­tiert wird, son­dern auch ein Port­fo­lio bestehend aus ver­schie­de­nen Bau­märk­ten. All die­se Gewer­be­im­mo­bi­li­en erzie­len Umsät­ze und die Bau­markt-Bran­che hat durch ihre Ein­stu­fung in die Sys­tem­re­le­vanz auch in der Coro­na­pan­de­mie einen erhöh­ten Umsatz von mehr als 11 Pro­zent erwirtschaftet.

Unternehmerische Beteiligungen

Eine wei­te­re Mög­lich­keit von Inves­ti­tio­nen ist eine unter­neh­me­ri­sche Betei­li­gung. Wenn Unter­neh­men gro­ße Pro­jekt haben, dann suchen sie sich Inves­to­ren, die­se inves­tie­ren dann eine Min­dest­be­tei­li­gung oder mehr und dann wird dar­aus ein pro­jekt­be­zo­ge­ner Fond gebaut, der bei Umsät­zen dann Ren­di­te für die Inves­to­ren abwirft.

Der gro­ße Bedarf an erneu­er­ba­re Ener­gien sorgt aktu­ell dafür, dass immer mehr Fonds für Solar­an­la­gen und Wind­parks gibt. Um dem Kli­ma­wan­del ent­ge­gen­zu­ge­hen, ist hier ein aku­ter Hand­lungs­be­darf not­wen­dig, um etwa die erneu­er­ba­ren Ener­gien vor­an­zu­trei­ben. Pri­va­te Unter­neh­men inves­tie­ren in den stärks­ten Solar­märk­ten auf der Welt, unter ande­rem in den USA, Kana­da, Deutsch­land und Japan, um dort vor Ort gro­ße Solar­parks zu bau­en.  Die Ren­di­ten lei­ten sich von dem Ertrag an, da die Solar­an­la­gen den Strom pro­du­zie­ren und ver­kau­fen, sodass hier Gewin­ne erzielt wer­den, die auch bei den Inves­to­ren ankommen.

Kleinanleger können am Finanzmarkt mitspielen

Die oben skiz­zier­ten Bei­spie­le habe ich bei der Küm­pers­Fi­nanz AG gefun­den, die sich auf Betei­li­gun­gen spe­zia­li­siert haben. Auf der Web­site sind stets aus­ge­wähl­te aktu­el­le Betei­li­gun­gen zu fin­den, die auch über einen News­let­ter kom­mu­ni­ziert wer­den. Bei vie­len Gele­gen­hei­ten muss schnell zuge­grif­fen wer­den, denn es han­delt sich ver­mehrt um geschlos­se­ne Fonds. Dies bedeu­tet, dass ein Fond bis zu einer bestimm­ten Zeit gezeich­net wer­den kann, aber neue Inves­to­ren ab einem gewis­sen Zeit­punkt nicht mehr dazu­sto­ßen können.

Bei einem offe­nen Fond kön­nen jeder­zeit neue Inves­to­ren ihr Geld in ein Port­fo­lio inves­tie­ren, wel­ches dann mit jedem Anle­ger ein Stück grö­ßer wird, wenn das Port­fo­lio mit dem neu­en Kapi­tal etwa neue Akti­en kauft.

Mich hat es über­rascht, dass mit einer Inves­ti­ti­on von 5.000 € bereits begon­nen wer­den kann, um an einem geschlos­se­nen Fond oder einer unter­neh­me­ri­schen Betei­li­gung teil­zu­neh­men. Wenn dann noch die Lauf­zeit über­schau­bar ist, kann die Ren­di­te neu ange­legt oder nach der erfolg­rei­chen Teil­nah­me an einem geschlos­se­nen Fond kann die nächs­te Gele­gen­heit ange­packt wer­den. So ver­mehrt sich dein Geld stän­dig und mit den rich­ti­gen Inves­ti­tio­nen trägst du einen Teil für eine bes­se­re Welt bei.

Vermögensvermehrung nicht um jeden Preis

Bei der Ver­meh­rung von eige­nem Ver­mö­gen mit­hil­fe von Inves­ti­tio­nen ist das Gewis­sen und der Fokus auf wich­ti­ge The­men immer mehr in den Mit­tel­punkt gerückt. Das Green­wa­shing ist auch in immer mehr Finanz­pro­duk­ten zu sehen, aber gleich­zei­tig gibt es ech­te grü­ne Fonds, mit dem Ziel in die Unter­neh­men und Kon­zer­ne zu inves­tie­ren, die sich für die Umwelt und unse­re Zukunft ein­set­zen. Gleich­zei­tig gibt es modi­fi­zier­te Fonds, die Unter­neh­men mit gegen­sätz­li­chen Wer­teur­tei­len aus dem Port­fo­lio geschmis­sen haben.

Wir müs­sen immer zeit­na­her um die Ver­mö­gens­ver­tei­lung und eine Ver­mö­gens­um­ver­tei­lung nach­den­ken, damit wir den Wohl­stand unse­rer gan­zen Gesell­schaft hal­ten kön­nen. Hier spielt die Inves­ti­ti­ons­be­reit­schaft der ver­mö­gen­den Men­schen eine gro­ße Rol­le, denn brach lie­gen­des Geld kann nicht arbei­ten und neue Pro­jek­te rea­li­sie­ren. Genau dar­um sind Anlei­hen und Betei­li­gun­gen zwei wich­ti­ge Säu­len auf dem Finanz­markt, um mit vor­han­de­nem Geld not­wen­di­ge Pro­jek­te zu finanzieren.

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